In den bayerischen Alpen hat sich eine 25-jährige Frau bei einer Wanderung am Brünnstein schwer verletzt. Die Wanderin verlor auf einem abgelegenen Weg die Orientierung und stürzte rund 30 Meter einen steilen, felsigen und bewaldeten Hang hinunter. Da die Unfallstelle abseits der häufig genutzten Wanderwege lag, war die Verletzte von den umliegenden Routen aus kaum zu erkennen. Ein 21-jähriger Wanderer wurde schließlich durch herabfallende Steine und Stöhngeräusche auf den Unfall aufmerksam und entdeckte die Frau. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu br.24.
Wanderin verirrt sich am Brünnstein und stürzt einen steilen Hang hinunter
Der Unfall ereignete sich am Freitag, dem 16. Oktober 2026, im Berggebiet rund um den Brünnstein. Nach Angaben der Polizei war die 25-Jährige allein auf einem wenig begangenen Wanderweg in Richtung Buchau unterwegs.
Während ihrer Tour verlor sie offenbar die Orientierung und geriet im Bereich der sogenannten Fritzenwand in schwieriges Gelände. Dort stürzte sie etwa 30 Meter über einen steilen, mit Felsen und Bäumen durchsetzten Abhang.
Nach dem Sturz blieb die Frau schwer verletzt an einem Baum liegen. Aus eigener Kraft konnte sie sich nicht mehr aus ihrer Lage befreien.
Besonders problematisch war die abgeschiedene Lage der Unfallstelle. Von den regulären Wanderwegen aus war die Verletzte nicht zu sehen, sodass eine zufällige Entdeckung zunächst unwahrscheinlich erschien.
21-jähriger Wanderer hört Stöhnen und entdeckt die Schwerverletzte
Eine entscheidende Rolle bei der Rettung spielte ein 21-jähriger Mann, der zur gleichen Zeit auf einem anderen Wanderweg unterwegs war. Plötzlich hörte er das Geräusch herabfallender Steine und anschließend das Stöhnen eines Menschen.
Da er einen Unfall vermutete, folgte der junge Wanderer den Geräuschen. Wenig später entdeckte er die 25-Jährige, die mit schweren Verletzungen am Hang lag.
Der Mann reagierte umgehend, leistete Erste Hilfe und verständigte die Rettungskräfte. Dabei meldete er den Unfall und machte auf die schwer zugängliche Lage der Verletzten aufmerksam.
Durch sein aufmerksames Verhalten konnten die Einsatzkräfte die Frau finden, obwohl sie von der oberhalb verlaufenden Wanderroute aus nicht sichtbar war.
Zwei Rettungshubschrauber bei Bergrettung in Bayern im Einsatz
Nach Eingang des Notrufs wurde im Gebiet des Brünnsteins eine umfangreiche Rettungsaktion eingeleitet. Aufgrund des schwierigen Geländes war eine gewöhnliche Bergung der Schwerverletzten nicht möglich.
An dem Einsatz waren beteiligt:
- 15 Einsatzkräfte der Bergwacht Oberaudorf;
- drei Notärzte;
- zwei Rettungshubschrauber.
Die Bergretter mussten die verletzte Frau zunächst an eine geeignete Stelle bringen, von der aus eine Evakuierung mit einem Hubschrauber möglich war.
Anschließend konnte die Patientin für die weitere medizinische Versorgung an die Luftrettung übergeben werden.
Weitere Einzelheiten zur Art ihrer Verletzungen und zu ihrem Gesundheitszustand nach der Bergung wurden zunächst nicht bekannt.
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