Porsche hat mit dem Mission S ein neues Konzeptfahrzeug präsentiert, das einen Ausblick auf eine künftige Supersportwagen-Baureihe der deutschen Marke gibt. Das neue Modell soll oberhalb des legendären Porsche 911 positioniert werden. Der Sportwagen verfügt über ein Mittelmotor-Konzept, eine aerodynamisch gestaltete Karosserie und einen konsequent auf den Fahrer ausgerichteten Innenraum. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu caranddriver.
Porsche Mission S: So könnte der neue Supersportwagen aussehen
Porsche hat mit dem Mission S eine Studie vorgestellt, die einen ersten Eindruck von einer geplanten neuen Supersportwagen-Familie vermittelt. Der Hersteller möchte sein Modellangebot um eine eigenständige Baureihe erweitern, die oberhalb des Porsche 911 angesiedelt sein soll.
Das Konzeptfahrzeug zeigt grundlegende Ansätze für das künftige Design und die technische Architektur. Zu den wichtigsten Merkmalen gehört die Mittelmotor-Bauweise, bei der das Triebwerk hinter der Fahrgastzelle, aber vor der Hinterachse untergebracht ist.
Die endgültige Modellbezeichnung des Serienfahrzeugs wurde bislang nicht bekannt gegeben. Auch Angaben zum Motor, zur Leistung, zu den Fahrleistungen und zum möglichen Verkaufspreis fehlen noch.
Der Mission S dient zunächst als Designstudie, die einen Eindruck vom Erscheinungsbild des künftigen Supersportwagens und von Porsches Vorstellungen eines fahrerorientierten Cockpits vermittelt.
Design des Porsche Mission S erinnert an 917, 959 und 911 GT1
Die Gestaltung des Konzeptfahrzeugs verbindet moderne aerodynamische Lösungen mit charakteristischen Elementen historischer Porsche-Sportwagen. Die Karosserie zeichnet sich durch eine flache Silhouette, breite Radhäuser und markante Lufteinlässe aus.
Die Frontpartie greift typische Designmerkmale der Marke auf, während das Seitenprofil die Mittelmotor-Architektur unterstreicht. Besondere Aufmerksamkeit widmeten die Designer dem Heck, wo sich zahlreiche Elemente für Kühlung und Aerodynamik befinden.
Im Erscheinungsbild des Mission S finden sich Anleihen bei mehreren bekannten Porsche-Modellen:
- Porsche 917: Die Kühlung im Heckbereich erinnert an das charakteristische Lüfterrad des historischen Rennwagens.
- Porsche 911 GT1: Die Heckgestaltung greift das Prinzip eines „Autos im Auto“ auf und erzeugt den Eindruck einer eigenständigen inneren Struktur.
- Porsche 959: Der integrierte aktive Heckspoiler erinnert an aerodynamische Lösungen des legendären Supersportwagens.
Neben diesen historischen Gestaltungselementen besitzt das Konzept moderne Karosserieflächen, eine reduzierte Lichtsignatur und aerodynamische Komponenten, die in die Gesamtform integriert sind.
Innenraum des Porsche Mission S: Analoge Instrumente statt großem Touchscreen
Im Innenraum des Mission S steht die unmittelbare Bedienung des Fahrzeugs im Mittelpunkt. Die Entwickler haben das Cockpit so gestaltet, dass der Fahrer möglichst wenig durch zusätzliche Multimediafunktionen abgelenkt wird.
Das Armaturenbrett kombiniert klassische Rundinstrumente, physische Schalter und ausgewählte digitale Anzeigen. Damit verfolgt Porsche einen anderen Ansatz als viele aktuelle Sportwagen, deren Innenräume zunehmend von großflächigen Displays geprägt werden.
Ein herkömmlicher großer zentraler Infotainment-Bildschirm fehlt im Konzeptfahrzeug. Stattdessen ist eine Halterung für ein Smartphone vorgesehen, das bestimmte Informationsfunktionen übernehmen kann.
Durch diese Lösung bleibt die Gestaltung des Armaturenbretts übersichtlich. Gleichzeitig reduziert sich die Anzahl der Bedienelemente, die während der Fahrt Aufmerksamkeit beanspruchen könnten.
Zur Ausstattung des Innenraums gehören außerdem sportliche Schalensitze, kompakte Bedienelemente und eine Mittelkonsole, deren Gestaltung deutlich auf den Fahrer ausgerichtet ist.
Das zentrale Merkmal des Mission-S-Cockpits ist die Verbindung klassischer analoger Bedienelemente mit modernen digitalen Funktionen, ohne das Armaturenbrett mit großen Bildschirmen zu überladen.
Wann kommt der Porsche Mission S auf den Markt?
Porsche versteht den Mission S als Vorschau auf eine zukünftige Familie besonders leistungsstarker Sportwagen. Die neue Baureihe soll innerhalb des Modellprogramms eine eigenständige Position oberhalb der bisherigen 911-Varianten einnehmen.
Konkrete Angaben zum Produktionsbeginn oder zur Markteinführung hat das Unternehmen bislang nicht veröffentlicht. Auch die endgültige Modellbezeichnung, die Art des Antriebs und die technischen Leistungsdaten sind noch nicht bestätigt.
Der vorgestellte Mission S zeigt daher vor allem die gestalterische Richtung und das grundlegende Fahrzeugkonzept. Welche Details der Studie später in ein Serienmodell übernommen werden, dürfte sich erst mit weiteren Informationen zur Entwicklung zeigen.