Startseite AktuellesIn Deutschland werden „Saghe Talaie“-Kekse zurückgerufen. Nicht deklarierte Milch im Produkt kann für Allergiker ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko darstellen.

In Deutschland werden „Saghe Talaie“-Kekse zurückgerufen. Nicht deklarierte Milch im Produkt kann für Allergiker ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko darstellen.

von Johanna Richter
0 Kommentare
In Deutschland werden „Saghe Talaie“-Kekse zurückgerufen. Nicht deklarierte Milch im Produkt kann für Allergiker ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko darstellen.

In Deutschland wurde ein dringender Rückruf für eine Charge der Kekse „Saghe Talaie“ veröffentlicht. Grund dafür ist ein Allergen, das auf der Verpackung nicht angegeben wurde. Der Hersteller warnt, dass der Verzehr für Menschen mit Milchallergie oder Milchunverträglichkeit ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko darstellen kann. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu hna.

Betroffen sind „Saghe Talaie“-Kekse in der 200-Gramm-Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12. September 2026. Hersteller des Produkts ist die Bahrami GmbH.

Nach Angaben des Unternehmens wurde bei Kontrollen festgestellt, dass das Produkt Milch enthält. Dieser Inhaltsstoff wurde jedoch nicht ordnungsgemäß in der Zutatenliste gekennzeichnet.

Welche Kekse vom Rückruf betroffen sind

Folgendes Produkt wird zurückgerufen:

  • Produktname: „Saghe Talaie“
  • Packungsgröße: 200 Gramm
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 12.09.2026
  • Hersteller: Bahrami GmbH

Das Unternehmen fordert Verbraucher auf, die Kekse nicht zu verzehren und in die jeweilige Verkaufsstelle zurückzubringen. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage eines Kassenbons erstattet.

In welchen Bundesländern wurden die Kekse verkauft?

Laut Hersteller wurde das Produkt bundesweit vertrieben. Auf dem offiziellen Portal für Lebensmittelwarnungen werden jedoch insbesondere folgende Bundesländer genannt:

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Sachsen
  • Schleswig-Holstein

Welche Beschwerden nach dem Verzehr auftreten können

Für die meisten Verbraucher besteht keine Gefahr. Menschen mit einer Milchallergie oder Milchunverträglichkeit können jedoch gesundheitliche Beschwerden entwickeln.

Zu den möglichen Symptomen gehören:

  • Juckreiz im Mund- und Rachenraum
  • Hautreaktionen oder Hautausschläge
  • Schwellungen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Magen-Darm-Beschwerden

In schwereren Fällen können außerdem Schwindel, Atembeschwerden und andere starke allergische Reaktionen auftreten.

Ärzte warnen vor dem Risiko eines anaphylaktischen Schocks

Für Menschen mit einer schweren Milchallergie besteht im schlimmsten Fall die Gefahr eines anaphylaktischen Schocks. Dieser kann mit einem plötzlichen Blutdruckabfall, Herzrasen, Atemnot und Bewusstlosigkeit einhergehen.

Treten nach dem Verzehr entsprechende Symptome auf, sollte umgehend medizinische Hilfe in Anspruch genommen und der Notruf verständigt werden.

Für weitere Informationen steht der Kundenservice der Bahrami GmbH täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr unter der Telefonnummer 040 72961654 zur Verfügung.

Lesen Sie auch: Die Feinkostkette Oil & Vinegar hat in Deutschland Insolvenz angemeldet. Rund 80 Arbeitsplätze sind betroffen, die Filialen bleiben geöffnet.

Das könnte dir auch gefallen