Startseite AktuellesSchwere Explosion auf Malta: Die Druckwelle war kilometerweit zu hören. Videos vom Vorfall verbreiten sich im Netz, die Behörden ermitteln.

Schwere Explosion auf Malta: Die Druckwelle war kilometerweit zu hören. Videos vom Vorfall verbreiten sich im Netz, die Behörden ermitteln.

von Johanna Richter
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Schwere Explosion auf Malta: Die Druckwelle war kilometerweit zu hören. Videos vom Vorfall verbreiten sich im Netz, die Behörden ermitteln.

Auf Malta hat sich eine schwere Explosion ereignet, die noch in mehreren Kilometern Entfernung zu hören war. Einwohner berichteten zunächst von mehreren lauten Knallgeräuschen, bevor es zu einer extrem starken Detonation kam. Der Vorfall sorgte für Aufregung auf der Insel, während Videos vom Ort des Geschehens rasch in sozialen Netzwerken verbreitet wurden. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu t-online.

Nach ersten Informationen ereignete sich die Explosion in einem Industriegebiet unweit von Wohnhäusern. Augenzeugen zufolge stieg unmittelbar danach eine dichte Rauchsäule in den Himmel auf. Die Druckwelle beschädigte Fensterscheiben in umliegenden Gebäuden. Der Knall war nach Angaben von Bewohnern sogar in weiter entfernten Teilen der Insel zu hören.

Augenzeugen filmten den Moment der Explosion

Im Internet tauchten zahlreiche Videos auf, die große Rauchwolken und den lauten Explosionsknall zeigen. Auf einigen Aufnahmen ist zu sehen, wie Menschen in Panik Gebäude verlassen und sich von der Gefahrenzone entfernen.

Rettungskräfte und Polizei trafen kurz nach dem Vorfall am Einsatzort ein. Das Gebiet wurde abgesperrt, der Verkehr in der Umgebung zeitweise eingestellt. Sanitäter versorgten Verletzte, offizielle Angaben zur Zahl der Betroffenen liegen bislang jedoch nicht vor.

Ursache der Explosion wird untersucht

Die Behörden haben Ermittlungen zur Ursache des Vorfalls aufgenommen. Nach ersten Vermutungen könnte die Explosion mit einem Brand in einem Lagerhaus oder einem technischen Defekt auf einem Industriegelände zusammenhängen. Offizielle Bestätigungen dazu gibt es bislang nicht.

Experten überprüfen derzeit die Stabilität der umliegenden Gebäude, da Schäden an den Konstruktionen nicht ausgeschlossen werden können. Bewohner einiger Viertel wurden aufgefordert, Fenster geschlossen zu halten, da dichter Rauch über dem Gebiet liegt.

Behörden warnen vor Spekulationen

Die Einsatzkräfte appellierten an die Bevölkerung, ausschließlich offiziellen Informationen zu folgen und sich dem Explosionsort nicht zu nähern. Die Arbeiten am Unglücksort dauern weiterhin an, der Zugang bleibt für Unbefugte gesperrt.

Lesen Sie auch: Die IAEA hat nach dem mutmaßlichen Drohnenangriff auf das Kernkraftwerk Saporischschja keine erhöhte Radioaktivität festgestellt.

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