Alexander Zverev steht am 13. September vor einem der wichtigsten Matches seiner Saison. Im Finale der US Open 2026 in New York trifft der deutsche Tennisstar auf den US-Amerikaner Ben Shelton. Die Partie im Arthur Ashe Stadium soll um 20:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit beginnen. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu Вild.
Für Zverev bietet sich damit eine weitere Chance auf einen Grand-Slam-Titel nach seinem Erfolg bei den French Open in diesem Jahr. Eine wichtige Person wird ihn in New York allerdings nicht von der Tribüne aus unterstützen: Seine Freundin Sophia Thomalla reist nicht zum Finale. Die Moderatorin verpasst damit bereits das vierte Grand-Slam-Turnier der Saison aufgrund ihrer beruflichen Verpflichtungen.
Zverev hat im direkten Vergleich mit Shelton klare Vorteile
Vor dem Finale spricht die bisherige Bilanz deutlich für den Deutschen. Zverev gewann alle fünf bisherigen Duelle gegen Shelton. Drei dieser Begegnungen fanden auf Hartplatz statt – also auf jenem Belag, auf dem auch das Finale der US Open ausgetragen wird.
Auch in der Weltrangliste liegt Zverev vor seinem Gegner. Der Deutsche belegt Platz zwei, während Shelton sieben Positionen hinter ihm geführt wird.
Ein weiterer Faktor ist die Erfahrung in entscheidenden Grand-Slam-Matches. Für Shelton ist es das erste Finale bei einem der vier wichtigsten Tennisturniere der Welt. Zverev kennt dagegen bereits den Druck solcher Endspiele.
Hinzu kommt seine bemerkenswerte Bilanz gegen Linkshänder. Zverev gewann 43 seiner vergangenen 44 Matches gegen Spieler, die mit links spielen. Der Deutsche führt diese Stärke unter anderem auf die jahrelangen Trainingseinheiten mit seinem älteren Bruder Mischa Zverev zurück, der selbst Linkshänder ist.
So hoch ist das Preisgeld bei den US Open 2026
Im Finale geht es nicht nur um einen der prestigeträchtigsten Titel im Welttennis, sondern auch um ein beträchtliches Preisgeld.
Der Sieger des Herren-Einzels erhält rund 4,74 Millionen Euro. Der unterlegene Finalist bekommt etwa 2,41 Millionen Euro.
Das Duell zwischen Zverev und Shelton wird im Arthur Ashe Stadium ausgetragen. Die zentrale Arena der US Open in New York bietet Platz für rund 24.000 Zuschauer und gehört zu den größten Tennisstadien der Welt.
Die Zuschauer in New York dürften Shelton unterstützen
Für Zverev wird das Finale atmosphärisch einem Auswärtsspiel gleichen. Shelton tritt vor heimischem Publikum an, weshalb ein großer Teil der Zuschauer im Arthur Ashe Stadium voraussichtlich hinter dem Amerikaner stehen wird.
Der Deutsche sieht darin allerdings kein entscheidendes Problem. Zverev hat während seiner Karriere bereits zahlreiche wichtige Matches in Stadien bestritten, in denen die Mehrheit der Zuschauer seinen Gegner unterstützte.
Im Finale muss sich der Deutsche daher nicht nur auf Sheltons kraftvollen Aufschlag und aggressives Spiel einstellen, sondern auch unter dem Druck des amerikanischen Publikums konzentriert bleiben.
Wer sitzt beim Finale in Zverevs Box?
Zverevs Team ist bei den US Open in diesem Jahr auf zwei Bereiche verteilt.
Direkt auf Court-Ebene sitzen sein Vater und Trainer Alexander Zverev senior, sein Bruder Mischa Zverev, Sparringspartner Michail Ledowskich sowie Fitnesstrainer Jez Green.
In einem weiteren Bereich befinden sich unter anderem Manager Sergej Bubka junior, Physiotherapeut Ramon Punzano sowie Freunde und weitere Personen aus Zverevs Umfeld.
Eine bekannte Person wird jedoch fehlen.
Warum Sophia Thomalla das US-Open-Finale verpasst
Sophia Thomalla wird beim Finale zwischen Zverev und Shelton nicht im Arthur Ashe Stadium dabei sein.
Der Grund hat weder mit dem sportlichen Abschneiden des Deutschen noch mit der Beziehung des Paares zu tun. Die 36-jährige Moderatorin hat berufliche Verpflichtungen. TV-Produktionen mit Thomalla werden teilweise Monate im Voraus geplant und aufgezeichnet, weshalb sich ihr Terminplan nicht kurzfristig für eine Reise nach New York ändern lässt.
Damit ist es bereits das vierte Grand-Slam-Turnier des Jahres 2026, bei dem Thomalla nicht vor Ort ist. Auch bei den drei vorherigen Grand Slams der Saison hatte sie Zverev nicht während des Turniers von der Tribüne aus begleitet.
Nach den Endspielen in Paris und Wimbledon reiste Thomalla allerdings zu Veranstaltungen nach den Finals. In New York ist ein solches Wiedersehen diesmal nicht vorgesehen.
Zuletzt waren Zverev und Thomalla beim Masters-Turnier in Cincinnati vor Beginn der US Open gemeinsam unterwegs. Wiedersehen sollen sich beide voraussichtlich erst nach der Rückkehr aus New York in Deutschland.
Spielt Zverev nach den US Open im Davis Cup?
Direkt nach dem Turnier in New York wartet bereits der nächste wichtige Termin. Die deutsche Davis-Cup-Mannschaft soll in Halle/Westfalen gegen Kroatien antreten.
Zverev hat vor dem US-Open-Finale keine Absage angekündigt. Er erklärte, dass er normalerweise spiele, wenn er seine Teilnahme bereits zugesagt habe.
Die endgültige Entscheidung könnte jedoch von seinem körperlichen Zustand nach dem langen Turnier in New York abhängen.
In der Vergangenheit hatte Zverev seinen Turnierplan nach erfolgreichen Grand-Slam-Auftritten mehrfach angepasst. Nach langen Runs bei den French Open verzichtete er beispielsweise teilweise auf unmittelbar folgende Turniere, um seinem Körper zusätzliche Erholung zu ermöglichen.
Ob Zverev tatsächlich im Davis Cup antreten wird, dürfte daher auch davon abhängen, wie belastend das Finale in New York für ihn wird.
Zverev nähert sich Platz eins der ATP-Weltrangliste
Das Finale hat für den Deutschen zudem große Bedeutung für die Weltrangliste.
Weltranglistenerster Jannik Sinner kann derzeit wegen einer Knieverletzung nicht antreten. Wann der Italiener auf die Tour zurückkehren wird, ist noch offen.
Mit einem Triumph bei den US Open könnte Zverev seinen Rückstand auf Sinner auf rund 1.810 Weltranglistenpunkte verkürzen.
Sollte Sinner einen größeren Teil der Herbstsaison verpassen, könnte sich der Kampf um Platz eins vor den ATP Finals im November in Turin weiter zuspitzen.
Für Zverev steht im Duell gegen Shelton damit viel auf dem Spiel: der Titel bei den US Open, wichtige Punkte für die Weltrangliste und die Chance, dem ersten Platz im ATP-Ranking näherzukommen.
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