Die Nintendo Switch 2 zum 40-jährigen Jubiläum von The Legend of Zelda ist deutlich gefragter als vom Hersteller erwartet. Die verfügbaren Kontingente der Sonderedition waren in mehreren Ländern innerhalb kürzester Zeit vergriffen. Vorbestellungen führten zu langen Online-Warteschlangen und technischen Problemen bei Händlern. Nintendo räumte inzwischen ein, das weltweite Interesse an der Jubiläumskonsole unterschätzt zu haben. Das Unternehmen arbeitet bereits an zusätzlichen Lieferungen, bittet Käufer jedoch um Geduld. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu yahoo.
Nintendo räumt Fehleinschätzung bei der Zelda Switch 2 ein
Bill van Zyll, Vizepräsident und Geschäftsführer von Nintendo in Lateinamerika, hat sich zur angespannten Verfügbarkeit der Nintendo Switch 2 Zelda 40th Anniversary Edition geäußert. Nach seinen Angaben hatte das Unternehmen zwar mit einer positiven Resonanz gerechnet, das tatsächliche Ausmaß der Nachfrage jedoch erheblich unterschätzt.
Der Manager erklärte, dass die Lieferengpässe nicht auf einzelne Regionen beschränkt seien. Vielmehr handele es sich um ein weltweites Phänomen, das zahlreiche Märkte gleichzeitig betreffe. Die ursprünglich vorgesehenen Stückzahlen hätten nicht ausgereicht, um die hohe Zahl der Vorbestellungen zu bedienen.
„Wenn wir das erwartet hätten, wären wir wohl nicht in diese Situation geraten – zumindest nicht in diesem Ausmaß“, erklärte van Zyll.
Zugleich entschuldigte sich der Nintendo-Manager bei Kunden, die bislang keine Konsole bestellen konnten. Die Knappheit sei keineswegs beabsichtigt gewesen. Nintendo habe schlicht unterschätzt, wie begeistert die Jubiläumsausgabe aufgenommen werde.
Zelda Switch 2 in den USA und Brasilien besonders schnell ausverkauft
Besonders deutlich zeigte sich die hohe Nachfrage auf dem US-amerikanischen Markt. Nach Angaben von Nintendo verliefen die Vorbestellungen dort außergewöhnlich erfolgreich. Die verfügbaren Geräte waren entsprechend schnell vergriffen.
Eine vergleichbare Entwicklung gab es in Brasilien. Auch dort erreichten die Vorbestellungen innerhalb kurzer Zeit ihre Kapazitätsgrenzen. Allerdings betrifft der Engpass keineswegs nur diese beiden Länder.
Bei der Vorbestellung der Zelda-Sonderedition berichteten Käufer über mehrere Schwierigkeiten:
- Lange virtuelle Warteschlangen in Online-Shops
- Technische Störungen während des Bestellvorgangs
- Schnell ausverkaufte Vorbestellungskontingente
- Begrenzte Stückzahlen bei teilnehmenden Händlern
- Fehlende Angaben zu konkreten Nachlieferungsterminen
Van Zyll bezeichnete die Situation ausdrücklich als globales Problem. Die Nachfrage habe die ursprünglichen Planungen in mehreren Regionen deutlich übertroffen.
Nintendo plant Nachlieferungen der Zelda-Jubiläumskonsole
Nintendo arbeitet inzwischen daran, die Verfügbarkeit der limitierten Switch-2-Ausgabe zu verbessern. Neben zusätzlicher Hardware sollen auch entsprechende Softwareprodukte wieder in ausreichender Menge bereitgestellt werden.
Wann genau neue Kontingente verfügbar sein werden, ließ der Konzern allerdings offen. Nach Angaben des Managers benötigt Nintendo Zeit, um die zusätzlichen Lieferungen zu organisieren und an die verschiedenen Märkte zu verteilen.
„Wir arbeiten daran, die Bestände an spezieller Hardware und Software wieder aufzufüllen, aber das wird einige Zeit dauern“, erklärte van Zyll.
Das Unternehmen bittet Interessenten deshalb um Geduld. Konkrete Angaben zur Zahl weiterer Konsolen oder zur Reihenfolge der belieferten Länder machte Nintendo bislang nicht.
Ebenso bleibt offen, ob alle Käufer, die bei der ersten Vorbestellungsrunde leer ausgegangen sind, zeitnah eine weitere Gelegenheit erhalten werden.
Wann erscheinen die Zelda Switch 2 und das Ocarina-of-Time-Remake?
Die Nintendo Switch 2 Zelda 40th Anniversary Edition erscheint anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Videospielreihe The Legend of Zelda. Parallel dazu bereitet Nintendo die Veröffentlichung einer Neuauflage des Klassikers The Legend of Zelda: Ocarina of Time vor.
Die Jubiläumskonsole soll am 29. Oktober 2026 erscheinen. Das Remake von Ocarina of Time ist für den 5. November 2026 angekündigt.
| Ereignis | Termin |
|---|---|
| Veröffentlichung der Nintendo Switch 2 Zelda 40th Anniversary Edition | 29. Oktober 2026 |
| Veröffentlichung von The Legend of Zelda: Ocarina of Time Remake | 5. November 2026 |
| Weitere Lieferungen der Jubiläumskonsole | Noch nicht bekannt |
Die Sonderedition ist Teil der Feierlichkeiten zum 40. Geburtstag der Zelda-Reihe. Das erste The-Legend-of-Zelda-Spiel erschien 1986 in Japan. Seitdem entwickelte sich die Serie zu einer der bekanntesten und erfolgreichsten Marken von Nintendo.
Die Kombination aus Jubiläumskonsole und Neuauflage eines besonders populären Serienteils hat das Interesse an den kommenden Veröffentlichungen zusätzlich verstärkt.
Warum Nintendo den Erfolg der Switch-2-Sonderedition unterschätzt hat
Nach Angaben des Unternehmens war grundsätzlich mit einer starken Nachfrage zu rechnen. Dass die Vorbestellungen jedoch derart schnell die verfügbaren Kontingente ausschöpfen würden, überraschte selbst die Verantwortlichen.
Bill van Zyll betonte, Nintendo habe mit einer positiven Aufnahme gerechnet, nicht aber mit einer solchen Größenordnung.
„Wir haben eine positive Reaktion erwartet, aber das Ausmaß ist beeindruckend“, erklärte der Manager.
Dabei verfügt Nintendo bereits über Erfahrungen mit besonders gefragten Sondereditionen. In der Vergangenheit veröffentlichte der Hersteller unter anderem thematisch gestaltete Konsolen zu The Legend of Zelda und Animal Crossing: New Horizons.
Solche Geräte sprechen neben regulären Spielern auch Sammler an, die sich für besondere Designs und limitierte Hardware interessieren. Die neue Zelda-Ausgabe verbindet diesen Sammlerwert mit dem 40-jährigen Jubiläum der Spielereihe.
Zusätzliche Aufmerksamkeit erhält die Konsole durch die zeitnahe Veröffentlichung des angekündigten Ocarina-of-Time-Remakes.
Ob Nintendo die Nachfrage zum offiziellen Verkaufsstart am 29. Oktober vollständig bedienen kann, ist weiterhin unklar. Ein konkreter Zeitplan für zusätzliche Lieferungen liegt bislang nicht vor.