Startseite AktuellesBeim Deutschen Radiopreis 2026 gewinnt der WDR zweimal. Auch Bully Herbig wird ausgezeichnet, während Rick DeLisle posthum eine besondere Ehrung erhält.

Beim Deutschen Radiopreis 2026 gewinnt der WDR zweimal. Auch Bully Herbig wird ausgezeichnet, während Rick DeLisle posthum eine besondere Ehrung erhält.

von Johanna Richter
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Beim Deutschen Radiopreis 2026 gewinnt der WDR zweimal. Auch Bully Herbig wird ausgezeichnet, während Rick DeLisle posthum eine besondere Ehrung erhält.

In Hamburg ist der Deutsche Radiopreis 2026 verliehen worden. Der WDR konnte gleich zwei Auszeichnungen gewinnen. Als beste Morgensendung wurde das noch junge Format „1Live Pegel & Blaase“ ausgezeichnet. Ein besonders emotionaler Moment des Abends war die posthume Ehrung des Radiomoderators Rick DeLisle für sein Lebenswerk. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu dwdl.

WDR gewinnt zwei Auszeichnungen

Die Preisverleihung fand im Stage Theater an der Elbe statt. Insgesamt wurden zehn reguläre Preise vergeben. Je fünf Auszeichnungen gingen an öffentlich-rechtliche und private Radiosender.

Zu den großen Gewinnern des Abends gehörte der WDR. In der wichtigen Kategorie „Beste Morgensendung“ setzte sich „1Live Pegel & Blaase“ mit Selina Pegel und Jules Blaase durch. Das Format war erst Anfang 2026 gestartet und gewann gegen die Morgensendungen von N-Joy und Energy.

Eine weitere Auszeichnung erhielt der WDR für „Inside CumEx – Jagd auf die Steuermafia“. Die journalistische Produktion wurde von der Jury zum besten Informationsformat des Jahres gewählt.

Michael Bully Herbig gewinnt mit Radioshow

Auch der Schauspieler, Regisseur und Komiker Michael Bully Herbig gehörte zu den Preisträgern. Die Radio-Gong-96.3-Produktion „Machtübernahme – Bully und Rick übernehmen die Mike Thiel Show“ gewann in der Kategorie „Beste Sendung“.

Herbig hatte die Sendung gemeinsam mit Rick Kavanian moderiert. An der Preisverleihung konnte er nicht persönlich teilnehmen und feierte seinen Erfolg deshalb aus der Ferne.

Als beste Unterhaltungssendung wurde der NDR-2-Podcast „Barmbek Bump – Prange vs. Rohde“ ausgezeichnet. Andreas Altenburg entwickelte die Produktion auf Grundlage seiner Geschichten über Prange. An dem Projekt waren auch die Schauspieler Bjarne Mädel und Olli Dittrich beteiligt.

Evren Gezer ist bester Radiomoderator

Die Auszeichnung für die beste Moderation ging an Evren Gezer von Hit Radio FFH. Sie setzte sich gegen Holger Ponik von NDR 2 und Kim Brücksch von Antenne Niedersachsen durch.

Den Preis als bester Newcomer erhielt Sina Wende von Bayern 1. Sie gewann in einem Feld von insgesamt 15 Kandidatinnen und Kandidaten verschiedener regionaler und überregionaler Radiosender.

Zum besten Interview des Jahres kürte die Jury die Kiss-FM-Produktion „Mille Meets Disarstar“. In der Kategorie „Beste Reportage“ gewann der Beitrag „Lieblingsschüler“ von Deutschlandfunk Nova.

Rick DeLisle posthum für sein Lebenswerk geehrt

Zum emotionalsten Moment der Veranstaltung wurde die Würdigung von Rick DeLisle. Der Radiomoderator war sechs Monate vor der Preisverleihung gestorben. Der Deutsche Radiopreis ehrte ihn posthum für sein Lebenswerk.

Die unabhängige Jury des Grimme-Instituts würdigte damit seine jahrzehntelange Arbeit, seinen Einfluss auf die Radiobranche und seine Unterstützung des journalistischen Nachwuchses.

DeLisle gehörte über viele Jahre zu den bekanntesten Persönlichkeiten des deutschen Radios. Bis zuletzt moderierte er die „Rick DeLisle Show“ beim Berliner Rundfunk 91.4. Sein Markenzeichen war die Verbindung amerikanischer und deutscher Radiokultur.

Sebastian Cochois, Geschäftsführer des Berliner Mediencenters, bezeichnete die Auszeichnung als verdiente Anerkennung für DeLisles Arbeit. Der Moderator sei für viele junge Radiomacher ein wichtiger Mentor gewesen, habe sein Wissen weitergegeben und sie bei ihrer persönlichen Entwicklung unterstützt.

Alle Gewinner des Deutschen Radiopreises 2026

  • Beste Morgensendung: „1Live Pegel & Blaase“, 1Live
  • Beste Unterhaltung: „Barmbek Bump – Prange vs. Rohde“, NDR 2
  • Beste Moderation: Evren Gezer, Hit Radio FFH
  • Bestes Interview: „Mille Meets Disarstar“, Kiss FM
  • Beste Programmaktion: „Antenne Münster Vereinstour“, Antenne Münster
  • Beste Sendung: „Machtübernahme – Bully und Rick übernehmen die Mike Thiel Show“, Radio Gong 96.3
  • Beste Reportage: „Lieblingsschüler“, Deutschlandfunk Nova
  • Bestes Informationsformat: „Inside CumEx – Jagd auf die Steuermafia“, WDR 2
  • Bestes Musikformat: „SWR1 Kult-Hit-Cover“, SWR
  • Bester Newcomer: Sina Wende, Bayern 1
  • Sonderpreis für das Lebenswerk: Rick DeLisle, posthum

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