Am Abend des 6. Juni kam es im Stuttgarter Stadtteil Stuttgart-Süd zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus. Nach Angaben der Feuerwehr brach das Feuer im Keller des Gebäudes aus.
Dichter Rauch breitete sich rasch im Treppenhaus aus und versperrte den Bewohnern den Fluchtweg. Nach ersten Informationen erlitten sechs Personen gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Rauchgase. Unter den Betroffenen befand sich auch ein zwölfjähriger Junge, der vorsorglich zur Untersuchung und Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu tagesschau.
Feuerwehr unterstützte Bewohner mit Drehleitern
Als die Einsatzkräfte eintrafen, machten mehrere Bewohner an Fenstern und auf Balkonen auf sich aufmerksam und riefen um Hilfe. Vier Trupps unter Atemschutz wurden zur Brandbekämpfung im Keller eingesetzt.
Gleichzeitig sicherten weitere Feuerwehrkräfte das Gebäude von außen mit zwei Drehleitern. Bewohner der Wohnungen oberhalb des Brandherdes wurden über die Leitern betreut und unterstützt.
Während des Feuerwehreinsatzes wurde der Verkehr der Buslinien 43 und N1 vorübergehend eingestellt.
Polizei untersucht die Ursache des Feuers
Nach den Löscharbeiten belüfteten die Einsatzkräfte den Keller, das Treppenhaus sowie die vom Rauch betroffenen Wohnungen. Zusätzlich wurden Messungen durchgeführt, um mögliche Schadstoffbelastungen festzustellen.
Nach Abschluss aller Sicherheitsmaßnahmen konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.
Die Ursache des Brandes ist bislang unklar. Die Polizei hat Ermittlungen zur Klärung der Umstände aufgenommen. Der entstandene Sachschaden wird ersten Schätzungen zufolge auf mehrere Tausend Euro beziffert.