Die Parade zum Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist nach einem schweren Zwischenfall vorzeitig beendet worden. Nach ersten Angaben der Polizei soll ein Auto im Bereich des Tiergartens in eine Gruppe von Menschen gefahren sein. Mehrere Personen wurden dabei verletzt. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu tagesschau.
Wie die Berliner Polizei mitteilte, trafen die Einsatzkräfte kurz nach dem Vorfall am Ort des Geschehens ein. Die Verletzten werden medizinisch versorgt. Wie viele Menschen genau betroffen sind und wie schwer ihre Verletzungen sind, wurde zunächst nicht bekannt gegeben.
Die Polizei leitete eine umfangreiche Fahndung nach einem möglichen Tatverdächtigen ein. Im Einsatz befinden sich zahlreiche Kräfte der Polizei, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Anwohner und Besucher wurden aufgefordert, das Gebiet zu meiden und auf alternative Routen auszuweichen.
Zuvor hatten Hunderttausende Menschen an der jährlichen Demonstration zum Christopher Street Day teilgenommen. Die Veranstaltung stand 2026 unter dem Motto „Haltung ist geil“ und setzte ein Zeichen für die Rechte und den Schutz der LGBTQ+-Gemeinschaft.
Der Christopher Street Day erinnert an die Ereignisse vom 28. Juni 1969. Damals führte eine Polizeirazzia in der New Yorker Bar Stonewall Inn zu mehrtägigen Protesten. Diese gelten als Beginn der modernen Schwulen- und Lesbenbewegung.
Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei prüft die genauen Umstände des Vorfalls und will weitere Informationen veröffentlichen, sobald gesicherte Erkenntnisse vorliegen.
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