Nach dem Fund eines toten Säuglings in der brandenburgischen Stadt Müllrose sind zwei zunächst festgenommene Personen wieder freigelassen worden. Dabei handelt es sich um einen 39-jährigen Mann und eine 34-jährige Frau, die von den Ermittlern als Eltern des Kindes angesehen werden. Die Entscheidung fiel nach Vorliegen der Ergebnisse der rechtsmedizinischen Untersuchung. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu welt.
Obduktion bestätigt keinen gewaltsamen Tod
Der etwa vier Monate alte Junge wurde am Montag im Flur eines Mehrfamilienhauses im Zentrum von Müllrose entdeckt. Nach dem Fund nahm die Polizei zwei Personen fest, die als Eltern des Kindes gelten.
Wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mitteilte, fanden die Gerichtsmediziner bei der Obduktion keine Anzeichen von Gewalt oder anderen äußeren Einwirkungen, die zum Tod des Säuglings geführt haben könnten. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen gebe es keine dringenden Verdachtsmomente gegen die Beschuldigten wegen einer Straftat im Zusammenhang mit dem Tod des Kindes.
Aus diesem Grund wurden beide Verdächtigen wieder aus dem Gewahrsam entlassen.
Ermittlungen zu den Todesumständen dauern an
Trotz der Freilassung der beiden Personen werden die Ermittlungen fortgesetzt. Die Behörden versuchen weiterhin, die genaue Todesursache sowie die Umstände des Todes des Jungen zu klären.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde das Kind Anfang Februar dieses Jahres in demselben Haus geboren, in dem später sein lebloser Körper gefunden wurde. Wann genau und unter welchen Umständen der Säugling starb, ist bislang unklar.
Die Staatsanwaltschaft betonte, dass die Untersuchungen unabhängig von der Freilassung der Beschuldigten fortgeführt werden. Weitere Einzelheiten werden derzeit aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes sowie im Interesse der laufenden Ermittlungen nicht veröffentlicht.
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