Startseite AktuellesEin Erdbeben der Stärke bis zu 5,6 hat den Nordosten Ägyptens erschüttert. Die Erschütterungen waren in Kairo und Nachbarländern spürbar. Schäden wurden nicht gemeldet.

Ein Erdbeben der Stärke bis zu 5,6 hat den Nordosten Ägyptens erschüttert. Die Erschütterungen waren in Kairo und Nachbarländern spürbar. Schäden wurden nicht gemeldet.

von Johanna Richter
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Ein Erdbeben der Stärke bis zu 5,6 hat den Nordosten Ägyptens erschüttert. Die Erschütterungen waren in Kairo und Nachbarländern spürbar. Schäden wurden nicht gemeldet.

In der Nacht zum 3. August hat ein Erdbeben den Nordosten Ägyptens erschüttert. Die Erschütterungen waren in Kairo und weiteren Landesteilen deutlich zu spüren. Nach bisherigen Angaben wurden keine Todesopfer, Verletzten oder größeren Schäden gemeldet. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu sueddeutsche.

Erschütterungen weckten Bewohner von Kairo

Das Erdbeben ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 3. August. Das Epizentrum lag im Gebiet des Suezkanals, rund 30 bis 40 Kilometer von der Stadt Suez entfernt. Das Hypozentrum befand sich in einer Tiefe von etwa zehn Kilometern.

Das Nationale Forschungsinstitut für Astronomie und Geophysik Ägyptens bezifferte die Magnitude auf 5,6. Der United States Geological Survey (USGS) meldete eine Magnitude von 5,0, während das Deutsche GeoForschungsZentrum (GFZ) in Potsdam das Beben mit rund 5,4 angab. Die unterschiedlichen Werte ergeben sich aus verschiedenen Auswertungsmethoden der seismischen Daten.

Die Erschütterungen wurden in Kairo, Gizeh, Alexandria, Port Said sowie in weiteren Regionen des Nildeltas wahrgenommen. Auch aus dem Gazastreifen, Israel, Jordanien und dem Libanon wurden Erdbebenmeldungen bekannt. Zahlreiche Bewohner der ägyptischen Hauptstadt berichteten, dass sie durch das Beben aus dem Schlaf gerissen wurden.

Behörden aktivieren Notfallmaßnahmen

Der Ägyptische Rote Halbmond erklärte, dass bislang keine Meldungen über Verletzte, Todesopfer oder Gebäudeschäden eingegangen seien. Gleichzeitig wurden die Menschen aufgefordert, beschädigte oder baufällige Gebäude vorsorglich zu meiden.

Das ägyptische Gesundheitsministerium versetzte Krankenhäuser und Rettungsdienste in erhöhte Alarmbereitschaft. Ein zentraler Krisenstab beobachtet die Lage und sammelt Informationen aus den betroffenen Regionen.

Im Großraum Kairo leben mehr als 20 Millionen Menschen. Die stärkste seismische Aktivität des Landes tritt gewöhnlich im Bereich des Golfs von Suez, des Roten Meeres und des Golfs von Akaba auf.

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