Startseite AktuellesDie Porsche-Kundenteams Manthey erlebten ein schwieriges Rennen in Le Mans. Technische Probleme und ein Ausfall verhinderten ein Spitzenresultat in der LMGT3-Klasse.

Die Porsche-Kundenteams Manthey erlebten ein schwieriges Rennen in Le Mans. Technische Probleme und ein Ausfall verhinderten ein Spitzenresultat in der LMGT3-Klasse.

von Johanna Richter
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Die Porsche-Kundenteams Manthey erlebten ein schwieriges Rennen in Le Mans. Technische Probleme und ein Ausfall verhinderten ein Spitzenresultat in der LMGT3-Klasse.

Für die Porsche-Kundenteams verliefen die 24 Stunden von Le Mans in der LMGT3-Kategorie enttäuschend. Die Besatzung des Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 92, bestehend aus Yasser Shahin, Riccardo Pera und Werksfahrer Richard Lietz, erreichte nach zahlreichen Schwierigkeiten lediglich den 13. Platz in ihrer Klasse. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu newsroom.

Vor dem Rennen reisten die drei Fahrer als Spitzenreiter der FIA Endurance Trophy für Teams und Fahrer in der LMGT3-Kategorie nach Frankreich. Bereits in der zweiten Rennstunde erlitt das Fahrzeug jedoch einen Rückschlag: Shahin musste wegen einer beschädigten Spurstange ungeplant an die Box. Die Reparatur kostete drei Runden und warf das Auto ans Ende des Feldes zurück.

Trotz des großen Rückstands kämpfte sich die Mannschaft im weiteren Rennverlauf nach vorne. Vom 25. Platz aus arbeitete sich das Trio bis auf Rang 13 vor. In der FIA Endurance Trophy bedeutete dies Platz neun und vier wichtige Meisterschaftspunkte.

Fahrzeug mit der Startnummer 91 scheidet nach Unfall aus

Der zweite Porsche 911 GT3 R von Manthey DK Engineering zeigte in der Anfangsphase des Rennens ein deutlich stärkeres Bild. Werksfahrer Ayhancan Güven sowie James Cottingham und Timur Boguslavskiy lagen zeitweise sogar an der Spitze der LMGT3-Klasse.

Kurz vor Mitternacht wurde das Team jedoch durch einen Reifenschaden zurückgeworfen. Ein zusätzlicher Boxenstopp war notwendig, während einer Safety-Car-Phase wurden zudem die Bremsen gewechselt. Wenig später musste auch die beschädigte Fahrzeugfront ersetzt werden.

Trotz dieser Rückschläge kämpfte sich die Mannschaft im weiteren Verlauf wieder in Richtung Spitzengruppe vor. Am Sonntagmorgen gegen 10 Uhr endete das Rennen jedoch vorzeitig. Nach einer technischen Störung verlor Güven auf der ersten Mulsanne-Geraden die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte in die Streckenbegrenzung. Der türkische Fahrer blieb unverletzt, das Rennen war für die Startnummer 91 jedoch beendet.

Sonderlackierung erinnert an 75 Jahre Porsche Motorsport

Beide Porsche 911 GT3 R traten in Le Mans mit einer speziellen silbernen Jubiläumslackierung an. Porsche würdigte damit das 75-jährige Bestehen seiner Motorsportabteilung. Das Design erinnerte an das historische 356 SL Coupé, das dem Hersteller 1951 den ersten Klassensieg in Le Mans beschert hatte.

Manthey-Geschäftsführer Nicolas Raeder kündigte nach dem Rennen eine umfassende Analyse des Wochenendes an. Ziel sei es, die Ursachen der Rückschläge zu untersuchen und die gewonnenen Erkenntnisse für die kommenden Rennen der Saison zu nutzen.

Porsche Carrera Cup Brazil sorgt für zusätzliche Rennaction in Le Mans

Im Rahmenprogramm des Langstreckenklassikers wurden zudem zwei Rennen des Porsche Carrera Cup Brazil ausgetragen. Jeff Giassi gewann das erste 45-minütige Rennen am Donnerstag, während Pietro Fantin am Samstagmorgen den zweiten Lauf für sich entschied.

In der Rookie-Wertung setzte sich in beiden Rennen Pipo Massa durch, der Sohn des ehemaligen Formel-1-Fahrers Felipe Massa.

Auch der Schauspieler Michael Fassbender ging im Feld der 35 Porsche 911 GT3 Cup an den Start. Der Hollywood-Star belegte im ersten Rennen Rang 25 und verbesserte sich im zweiten Lauf auf Platz 14.

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