Ein ungewöhnlicher Fund hat an der Küste von Büsum im Kreis Dithmarschen einen Einsatz des Kampfmittelräumdienstes ausgelöst. Ein Tourist entdeckte im Watt Gegenstände, bei denen es sich um Munition aus dem Zweiten Weltkrieg handelte. Bis zum Eintreffen der Spezialisten wurde der Fundort vorübergehend abgesperrt. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu ndr.
Munition nahe der Familienlagune entdeckt
Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch, dem 12. August, gegen 17 Uhr. Ein Tourist bemerkte im Bereich der Familienlagune von Büsum verdächtige Metallgegenstände im Watt und verständigte die zuständigen Behörden.
Wie die Polizei am 14. August mitteilte, handelte es sich um Überreste eines deutschen Munitionsbehälters aus dem Zweiten Weltkrieg. Darin befanden sich vier Granatpatronen.
Der Fundort wurde zunächst abgesperrt, damit sich bis zur Überprüfung durch Spezialisten niemand den Gegenständen nähern konnte.
Keine Explosionsgefahr
Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass es sich bei der gefundenen Munition nicht um Blindgänger handelte. Nach Angaben der Polizei bestand deshalb keine unmittelbare Explosionsgefahr.
Trotz des Einsatzes mussten für Badegäste keine besonderen Einschränkungen verhängt werden. Auch ein Badeverbot im Bereich der Familienlagune war nicht erforderlich. Die Sicherheitsmaßnahmen beschränkten sich auf den unmittelbaren Fundort.
Der Kampfmittelräumdienst entfernte schließlich die Überreste des Behälters samt Munition. Rund drei Stunden nach der Entdeckung war der Einsatz beendet.
Lesen Sie auch: Scharbeutz zieht mehr Urlauber an: Gäste klagen über volle Strände, Lärm und Verkehr. 2025 stiegen die Übernachtungen um 12,6 Prozent.