Startseite PolitikVor der Berlin-Wahl am 20. September 2026 ist der Wahl-O-Mat gestartet. Wähler können ihre Ansichten mit den Positionen aller 17 Parteien vergleichen.

Vor der Berlin-Wahl am 20. September 2026 ist der Wahl-O-Mat gestartet. Wähler können ihre Ansichten mit den Positionen aller 17 Parteien vergleichen.

von Johanna Richter
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Vor der Berlin-Wahl am 20. September 2026 ist der Wahl-O-Mat gestartet. Wähler können ihre Ansichten mit den Positionen aller 17 Parteien vergleichen.

In Berlin ist seit dem 24. August der Wahl-O-Mat verfügbar. Mit dem interaktiven Angebot können Wähler ihre eigenen politischen Ansichten mit den Positionen der Parteien vergleichen. Das Tool wurde im Vorfeld der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus freigeschaltet, die am 20. September 2026 stattfindet. In den Vergleich einbezogen sind alle 17 Parteien, die über Landes- oder Bezirkslisten zur Wahl antreten. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu rbb24.

So funktioniert der Wahl-O-Mat zur Berlin-Wahl

Die Nutzer können 38 Aussagen zu aktuellen politischen Fragen in Berlin bewerten. Bei jeder These stehen mehrere Antwortmöglichkeiten zur Verfügung: Zustimmung, Ablehnung oder eine neutrale Position.

Wer eine bestimmte Frage nicht beantworten möchte, kann sie überspringen. Außerdem lassen sich Themen, die einem persönlich besonders wichtig sind, bei der Auswertung stärker gewichten.

Nach dem Ausfüllen vergleicht das System die Antworten der Nutzer mit den Positionen der teilnehmenden Parteien. So wird sichtbar, mit welchen politischen Kräften es bei den ausgewählten Themen die größten Übereinstimmungen gibt.

38 Thesen wurden von Experten und jungen Wählern erarbeitet

Die Fragen für die Berliner Ausgabe des Wahl-O-Mat wurden von einem Redaktionsteam entwickelt. Dazu gehörten junge Wahlberechtigte, Vertreter aus Wissenschaft und politischer Bildung sowie Fachleute der Bundes- und Landeszentralen für politische Bildung.

Bei der Ausarbeitung der 38 Thesen wurden unter anderem Wahlprogramme und politische Aussagen der Parteien berücksichtigt. In die endgültige Auswahl kamen Themen, die für die Berlin-Wahl als besonders relevant eingestuft wurden.

SEO-Unterzeile: Der Wahl-O-Mat zur Berlin-Wahl 2026 ermöglicht es, die eigenen Antworten mit den offiziellen Positionen aller 17 teilnehmenden Parteien zu 38 politischen Fragen zu vergleichen.

Die Parteien haben ihre Antworten selbst eingereicht

Die im Wahl-O-Mat angezeigten Positionen werden nicht von den Betreibern des Tools festgelegt. Die teilnehmenden Parteien beantworten die vorgelegten Thesen selbst.

Zusätzlich können die Parteien ihre jeweilige Haltung kurz begründen. Nutzer sehen dadurch nicht nur, ob ihre eigene Position mit einer Partei übereinstimmt, sondern erhalten auch eine Erklärung dafür, warum sich eine politische Kraft für eine bestimmte Antwort entschieden hat.

Das Angebot wird von der Bundeszentrale für politische Bildung gemeinsam mit der Berliner Landeszentrale für politische Bildung bereitgestellt.

Der Wahl-O-Mat ist keine Wahlempfehlung

Die Betreiber weisen ausdrücklich darauf hin, dass das Ergebnis nicht als Empfehlung verstanden werden soll, eine bestimmte Partei zu wählen. Ziel des Wahl-O-Mat ist es, politische Positionen vergleichbar zu machen und den Wählern einen Überblick über die Programme der Parteien zu geben.

Die endgültige Wahlentscheidung bleibt den Nutzern selbst überlassen. Der angezeigte Grad der Übereinstimmung bezieht sich ausschließlich auf die 38 im Tool enthaltenen Aussagen.

Der Wahl-O-Mat wird in Deutschland seit 2002 eingesetzt. Seitdem wurde das Angebot mehr als 160 Millionen Mal genutzt. Verschiedene Versionen kamen bereits bei Bundestagswahlen, Landtagswahlen und Europawahlen zum Einsatz.

Wann findet die Berlin-Wahl statt?

Die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus ist für den 20. September 2026 angesetzt. Insgesamt treten 17 Parteien über Landes- oder Bezirkslisten an.

Seit dem 24. August können Wahlberechtigte die Berliner Version des Wahl-O-Mat nutzen und ihre eigenen Antworten mit den offiziell angegebenen Positionen der Parteien vergleichen.

Lesen Sie auch: Forsa-Umfrage vor der Berlin-Wahl: Die Linke erreicht 22 Prozent, CDU und AfD jeweils 18 Prozent. Die SPD fällt auf nur noch 12 Prozent

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