Startseite TechnologieCall of Duty Modern Warfare 4 im Betatest: neue Karten, Waffen, Kill Block, schnelles Gameplay und erstmals eine spielbare Kampagnenmission.

Call of Duty Modern Warfare 4 im Betatest: neue Karten, Waffen, Kill Block, schnelles Gameplay und erstmals eine spielbare Kampagnenmission.

von Johanna Richter
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Call of Duty Modern Warfare 4 im Betatest: neue Karten, Waffen, Kill Block, schnelles Gameplay und erstmals eine spielbare Kampagnenmission.

Activision hat einen Early-Access-Betatest von Call of Duty Modern Warfare 4 durchgeführt. Spieler konnten dabei den Multiplayer, das überarbeitete Waffenarsenal, neue Karten und erstmals auch eine einzelne Kampagnenmission ausprobieren. Der neue Teil hält grundsätzlich an der bekannten Modern-Warfare-Formel fest, setzt jedoch noch stärker auf schnelle Gefechte, permanente Bewegung und kurze Wege bis zum nächsten Gegnerkontakt. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu theguardian.

Der Test fand am vorletzten Augustwochenende statt. Damit gab Activision einen ersten größeren Einblick in das Spiel, bevor im Herbst zahlreiche große Neuerscheinungen um die Aufmerksamkeit der Spieler konkurrieren.

Waffen in Modern Warfare 4: bekannte Grundlagen und neue Varianten

Ein zentraler Bestandteil der Beta war das überarbeitete Waffenarsenal. Das Sturmgewehr Han 86 richtet sich mit seiner hohen Feuerrate und vergleichsweise einfachen Handhabung vor allem an Spieler, die eine unkomplizierte Allround-Waffe suchen. Ebenfalls verfügbar waren die Maschinenpistole Nightshade und das Scharfschützengewehr KG-7 Vulcan.

Darüber hinaus konnten ungewöhnlichere Modelle ausprobiert werden. Das Sturmgewehr Hyeon arbeitet mit einem Feuerstoßmodus, während das Mar-9 zu den besonders leistungsstarken Scharfschützengewehren gehört.

Die Zusammenstellung der Ausrüstung lässt unterschiedliche Spielweisen zu. Vor allem auf Karten mit offenen Bereichen und langen Sichtachsen konnten Präzisionswaffen im Test ihre Stärken ausspielen.

Rauchwand, Stacheldraht und Mini-Panzer als neue Ausrüstung

Modern Warfare 4 erweitert auch die Auswahl an taktischen Hilfsmitteln. Zu den neuen Feld-Upgrades gehört eine Rauchwand, die eine größere Sichtbarriere erzeugt und Bewegungen der eigenen Mannschaft verdecken kann.

Eine weitere Neuerung ist eine Stacheldrahtfalle. Gegner, die hineingeraten, werden verlangsamt und erleiden gleichzeitig Schaden. Dadurch eignet sich das Hilfsmittel unter anderem zum Absichern enger Durchgänge oder wichtiger Positionen.

Auch bei den Abschussserien gibt es neue Optionen. Mit dem Artillery Beacon lässt sich ein Zielgebiet markieren, das anschließend mit Raketen beschossen wird. Wheelson ist dagegen ein ferngesteuertes kleines Kettenfahrzeug mit Granatwerfer, das direkt über die Karte gesteuert werden kann.

Diese Karten waren in der Beta verfügbar

Während des Tests stellte Activision mehrere überwiegend kompakte Multiplayer-Karten zur Verfügung.

Silkworm zeigt einen südkoreanischen Stadtbereich mit kleinen Geschäften, schmalen Straßen und verwinkelten Gassen. Transit 213 ist in einem öffentlichen Verkehrsbetrieb angesiedelt. Zwei Busse stehen im Zentrum der Karte, während die Umgebung mehrere geeignete Positionen für Scharfschützen bietet.

Cachette besteht aus landwirtschaftlichen Gebäuden, Werkstätten und Innenhöfen. Lotus fällt größer aus und liegt an einer Bucht, wodurch dort häufiger Gefechte über größere Distanzen entstehen.

Besonders auffällig ist Rooftops. Die Karte erstreckt sich über die Dächer zweier älterer New Yorker Hochhäuser, die miteinander verbunden sind. Spieler bewegen sich dort durch Wartungsräume, industrielle Wäschereien und offene Dachflächen mit Wassertürmen, Lüftungsanlagen und verschiedenen technischen Konstruktionen.

Ein Abschnitt mit hölzernen Baugerüsten dient zudem als schmaler und riskanter Abkürzungsweg zwischen einzelnen Bereichen.

Neuer Modus Kill Block kommt ohne Respawns aus

Neben bekannten Spielmodi wie Team Deathmatch, Domination und Kill Confirmed enthält die Beta auch neue Varianten.

Dazu gehört Kill Block, ein Zehn-gegen-zehn-Modus auf einem Trainingsgelände. Die Besonderheit: Die Struktur der Umgebung verändert sich zwischen den Runden.

Auf der Karte befinden sich unter anderem Gräben, Container, Fenster und unterschiedliche Deckungsmöglichkeiten. Durch wechselnde Anordnungen sollen sich immer wieder neue taktische Situationen ergeben.

Ähnlich wie bei Search and Destroy gibt es während einer Runde keine Respawns. Wer ausgeschaltet wird, muss bis zum nächsten Durchgang warten. Durch die insgesamt 20 Teilnehmer und die kompakte Umgebung beginnen Gefechte häufig bereits kurz nach dem Start.

Das Spieltempo bleibt extrem hoch

Einer der auffälligsten Aspekte der Beta ist die hohe Geschwindigkeit der Matches. Nach dem Spawn dauert es auf vielen Karten nur wenige Sekunden, bis Spieler auf den ersten Gegner treffen.

Die Umgebungen sind dicht mit visuellen und interaktiven Elementen gefüllt. Dazu gehören explodierende Gasflaschen, Bildschirme, technische Anlagen, Deckungen und zahlreiche alternative Laufwege.

In Spielmodi mit Respawns kehren ausgeschaltete Spieler nahezu unmittelbar zurück. Dadurch entstehen kaum längere Pausen zwischen den Gefechten. Erfolgreiches Spielen setzt entsprechend schnelle Reaktionen und permanente Aufmerksamkeit voraus.

Guardian-Autor Keith Stuart bezeichnete diesen Eindruck als eine „kognitive Kakophonie“. Der Content Creator Farzam verglich Modern Warfare 4 wegen des konstanten Tempos und der permanenten Reize mit TikTok.

Omnidirectional Movement entfernt, Mobilität bleibt hoch

Das in Black Ops 6 eingeführte Omnidirectional Movement, das Sprünge, Hechtsprünge und Rutschbewegungen in verschiedene Richtungen ermöglichte, wurde in Modern Warfare 4 in seiner bisherigen Form entfernt.

Activision setzt stattdessen auf ein stärker kontrolliertes Bewegungssystem. Trotzdem können sich Spieler weiterhin sehr schnell durch die Umgebung bewegen, um Ecken rutschen und Hindernisse mit dynamischen Manövern überwinden.

Gerade auf kleineren Karten nutzen einige Spieler Sprünge, Slides und schnelle Richtungswechsel nahezu permanent. Dadurch bleibt das Bewegungstempo trotz der Änderungen hoch.

Erstmals enthält eine CoD-Beta eine Kampagnenmission

Eine Besonderheit des Tests ist die Möglichkeit, eine einzelne Story-Mission zu spielen. Nach Angaben des Berichts ist dies erstmals im Rahmen einer Call-of-Duty-Beta möglich.

Die Mission trägt den Namen „Entrecht“ beziehungsweise im englischen Original „Entrenched“. Zu Beginn bewegt sich der Spieler durch ein Grabensystem und kämpft gegen nordkoreanische Truppen, bevor er ein Kraftwerk erreicht.

Anschließend muss ein Reaktor rechtzeitig geflutet werden, um eine Katastrophe zu verhindern. Danach folgt eine Fluchtsequenz mit Parkour-Elementen durch Teile der Anlage, die zunehmend einstürzen.

Damit nutzte Activision den Betatest nicht nur zur Präsentation des Multiplayer-Modus, sondern gab zugleich einen ersten praktischen Einblick in die Kampagne von Modern Warfare 4.

Modern Warfare 4 startet in einem stark umkämpften Spieleherbst

Der neue Teil erscheint nach Black Ops 7, das laut Bericht schwächere Ergebnisse als mehrere frühere Teile der Reihe erzielte.

Gleichzeitig bekommt Call of Duty zusätzliche Konkurrenz im Shooter-Segment. Unter anderem wird Wardogs genannt, das Elemente klassischer Call-of-Duty- und Battlefield-Spiele miteinander verbinden soll.

Darüber hinaus steht im Herbst mit Grand Theft Auto 6 eine der größten Spieleveröffentlichungen des Jahres bevor. Damit konkurrieren die Publisher nicht nur um die Spielzeit der Nutzer, sondern auch um deren Ausgaben.

Die Beta von Modern Warfare 4 zeigt, dass Activision an wesentlichen Merkmalen der Serie festhält: schnelle Schusswechsel, kompakte Karten, eine große Waffenauswahl, Abschussserien und hohe Beweglichkeit.

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