Mehrere europäische Fußballverbände wollen Gianni Infantino bei einer erneuten Kandidatur für das Amt des FIFA-Präsidenten nicht unterstützen. Zu den Funktionären, die sich gegen seine Wiederwahl ausgesprochen haben, gehören Vertreter aus Ungarn und Montenegro. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu deutschlandfunk.
Der Präsident des Ungarischen Fußballverbands, Sándor Csányi, der zugleich Vizepräsident der FIFA ist, kritisierte die Führung des Weltverbands. Er warf Infantino Defizite bei der Leitung der Organisation vor.
Ungarn und Montenegro verweigern Infantino die Unterstützung
Auch der Präsident des montenegrinischen Fußballverbands, Dejan Savićević, erklärte, Infantino bei der kommenden Wahl nicht unterstützen zu wollen.
Zuvor hatten bereits weitere nationale Fußballverbände eine ähnliche Haltung eingenommen. Besonders unter europäischen Verbänden wächst der Widerstand gegen eine weitere Amtszeit des derzeitigen FIFA-Präsidenten.
Damit nehmen die Spannungen vor der bevorstehenden Präsidentenwahl zu. Infantino strebt eine weitere Amtszeit an, kann sich in Europa jedoch offenbar nicht mehr auf die bisherige Unterstützung verlassen.
UEFA und andere Konföderationen erhöhen den Druck auf die FIFA-Führung
Zu den Auslösern des Konflikts gehört ein gescheitertes FIFA-Geschäft mit Investoren. Dabei ging es um den Verkauf von Anteilen im Bereich der Vermarktung von Fußball-Weltmeisterschaften.
Nach dem Scheitern des Vorhabens erhöhte die UEFA gemeinsam mit den Kontinentalverbänden aus Nordamerika und Asien den Druck auf die FIFA-Führung. Die beteiligten Verbände drängen auf einen Wechsel an der Spitze des Weltfußballverbands.
Außerhalb Europas verfügt Infantino allerdings weiterhin über beträchtliche Unterstützung. Zahlreiche stimmberechtigte nationale Verbände aus Afrika sowie aus Nord- und Südamerika, Asien und Ozeanien stehen weiterhin hinter dem amtierenden FIFA-Präsidenten.
Wahl des FIFA-Präsidenten ist für Januar geplant
Die nächste Wahl des FIFA-Präsidenten soll im Januar stattfinden. Bei einer erfolgreichen Wiederwahl könnte Infantino den Weltverband bis 2031 führen.
Bislang ist kein offizieller Gegenkandidat angetreten. Entscheidend für den Ausgang der Wahl dürfte daher sein, wie sich die Stimmen der nationalen Fußballverbände aus den verschiedenen Kontinentalverbänden verteilen.
Der Rückzug der Unterstützung durch mehrere europäische Verbände erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Differenzen zwischen der FIFA-Führung und verschiedenen Fußballorganisationen in Europa und anderen Regionen.
Mehrere europäische Fußballverbände wollen Gianni Infantino bei einer erneuten Kandidatur für das Amt des FIFA-Präsidenten nicht unterstützen. Zu den Funktionären, die sich gegen seine Wiederwahl ausgesprochen haben, gehören Vertreter aus Ungarn und Montenegro.
Der Präsident des Ungarischen Fußballverbands, Sándor Csányi, der zugleich Vizepräsident der FIFA ist, kritisierte die Führung des Weltverbands. Er warf Infantino Defizite bei der Leitung der Organisation vor.
Ungarn und Montenegro verweigern Infantino die Unterstützung
Auch der Präsident des montenegrinischen Fußballverbands, Dejan Savićević, erklärte, Infantino bei der kommenden Wahl nicht unterstützen zu wollen.
Zuvor hatten bereits weitere nationale Fußballverbände eine ähnliche Haltung eingenommen. Besonders unter europäischen Verbänden wächst der Widerstand gegen eine weitere Amtszeit des derzeitigen FIFA-Präsidenten.
Damit nehmen die Spannungen vor der bevorstehenden Präsidentenwahl zu. Infantino strebt eine weitere Amtszeit an, kann sich in Europa jedoch offenbar nicht mehr auf die bisherige Unterstützung verlassen.
UEFA und andere Konföderationen erhöhen den Druck auf die FIFA-Führung
Zu den Auslösern des Konflikts gehört ein gescheitertes FIFA-Geschäft mit Investoren. Dabei ging es um den Verkauf von Anteilen im Bereich der Vermarktung von Fußball-Weltmeisterschaften.
Nach dem Scheitern des Vorhabens erhöhte die UEFA gemeinsam mit den Kontinentalverbänden aus Nordamerika und Asien den Druck auf die FIFA-Führung. Die beteiligten Verbände drängen auf einen Wechsel an der Spitze des Weltfußballverbands.
Außerhalb Europas verfügt Infantino allerdings weiterhin über beträchtliche Unterstützung. Zahlreiche stimmberechtigte nationale Verbände aus Afrika sowie aus Nord- und Südamerika, Asien und Ozeanien stehen weiterhin hinter dem amtierenden FIFA-Präsidenten.
Wahl des FIFA-Präsidenten ist für Januar geplant
Die nächste Wahl des FIFA-Präsidenten soll im Januar stattfinden. Bei einer erfolgreichen Wiederwahl könnte Infantino den Weltverband bis 2031 führen.
Bislang ist kein offizieller Gegenkandidat angetreten. Entscheidend für den Ausgang der Wahl dürfte daher sein, wie sich die Stimmen der nationalen Fußballverbände aus den verschiedenen Kontinentalverbänden verteilen.
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