Startseite AktuellesAIDAprima kehrt am 8. Oktober wegen Sturmgefahr vorzeitig nach Hamburg zurück. Der Stopp in Stavanger fällt aus. Die nächste Kreuzfahrt startet am Freitag.

AIDAprima kehrt am 8. Oktober wegen Sturmgefahr vorzeitig nach Hamburg zurück. Der Stopp in Stavanger fällt aus. Die nächste Kreuzfahrt startet am Freitag.

von Johanna Richter
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AIDAprima kehrt am 8. Oktober wegen Sturmgefahr vorzeitig nach Hamburg zurück. Der Stopp in Stavanger fällt aus. Die nächste Kreuzfahrt startet am Freitag.

Das Kreuzfahrtschiff AIDAprima hat seine Reise entlang der norwegischen Küste vorzeitig beendet und ist nach Hamburg zurückgekehrt. Grund dafür waren angekündigte Stürme in der Nordsee, die die Passage auf der Elbe erschweren könnten. Am Donnerstagmorgen, dem 8. Oktober 2026, machte das Schiff am Kreuzfahrtterminal Steinwerder fest. Ursprünglich war die Rückkehr erst für Freitag vorgesehen. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu hamburg.t-online.

Warum die AIDAprima ihre Norwegen-Kreuzfahrt vorzeitig beendete

Die fünftägige Kreuzfahrt begann am 4. Oktober in Hamburg. Auf dem Reiseplan standen zwei norwegische Häfen: Eidfjord und Stavanger. Anschließend sollte das Schiff am 9. Oktober wieder in der Hansestadt eintreffen.

Den ersten Zwischenstopp in Eidfjord konnte die AIDAprima noch planmäßig absolvieren. Danach musste die Reederei den weiteren Reiseverlauf aufgrund der Wetterprognosen ändern. Der für Mittwoch, den 7. Oktober, vorgesehene Hafenanlauf in Stavanger wurde gestrichen. Stattdessen nahm das Kreuzfahrtschiff direkt Kurs auf Deutschland.

Ausschlaggebend waren nicht nur die erwarteten Stürme in der Nordsee, sondern auch mögliche Einschränkungen für die Schifffahrt auf der Elbe. Bei starkem Wind kann die Passage großer Kreuzfahrtschiffe zwischen Cuxhaven und Hamburg aus Sicherheitsgründen eingeschränkt werden.

Um eine mögliche Sperrung der Zufahrt zum Hamburger Hafen zu umgehen, wurde die Rückfahrt deshalb vorgezogen.

AIDAprima erreicht Hamburger Hafen einen Tag früher

Am Donnerstag, dem 8. Oktober, erreichte die AIDAprima den Hamburger Hafen. Um 7.36 Uhr machte das Schiff am Cruise Center Steinwerder fest. Damit endete die Fahrt auf See rund 24 Stunden früher als ursprünglich vorgesehen.

Das reguläre Ende der Kreuzfahrt bleibt allerdings unverändert. Die Passagiere sollen das Schiff weiterhin am Freitag, dem 9. Oktober, verlassen.

Bis dahin können die Gäste die Einrichtungen an Bord wie gewohnt nutzen. Außerdem besteht die Möglichkeit, die zusätzliche Zeit für einen Aufenthalt in Hamburg zu verwenden.

Für Landgänge bietet AIDA einen Shuttlebus zum Alten Elbtunnel an. Von dort können die Passagiere zu Fuß auf die andere Elbseite gelangen und die Landungsbrücken im Stadtteil St. Pauli erreichen.

Anstelle des geplanten Aufenthalts in Stavanger haben die Reisenden damit Gelegenheit, einen zusätzlichen Tag in Hamburg zu verbringen.

Warum Stürme in der Nordsee Kreuzfahrtschiffe auf der Elbe beeinträchtigen

Die Wetterbedingungen in der Nordsee und im Mündungsgebiet der Elbe spielen für die Ankunft großer Kreuzfahrtschiffe in Hamburg eine entscheidende Rolle. Zwischen der Nordsee und den Hamburger Kreuzfahrtterminals müssen die Schiffe einen längeren Flussabschnitt zurücklegen.

Bei starkem Wind und ungünstigen Wasserverhältnissen können die zuständigen Behörden Einschränkungen für bestimmte Schiffsgrößen und Schiffstypen anordnen.

Für eine sichere Passage sind insbesondere folgende Faktoren entscheidend:

  • Windstärke und Windrichtung im Bereich der Elbmündung;
  • Wasserstand sowie die aktuellen Gezeitenbedingungen;
  • sichere Manövrierfähigkeit großer Kreuzfahrtschiffe;
  • ausreichende Zeitfenster für die Fahrt zum Hamburger Terminal.

Im Fall der AIDAprima entschied sich die Reederei dafür, den Reiseplan vorsorglich anzupassen, bevor mögliche Einschränkungen für die Elbpassage in Kraft treten.

Wann die AIDAprima zur nächsten Kreuzfahrt aufbricht

Der nächste Passagierwechsel ist für Freitag, den 9. Oktober, vorgesehen. Nach dem aktuellen Fahrplan soll die AIDAprima den Hamburger Hafen um 17 Uhr wieder verlassen.

Die anschließende fünftägige Kreuzfahrt führt zu zwei europäischen Häfen. Geplant sind Zwischenstopps in Zeebrügge in Belgien und Rotterdam in den Niederlanden.

Bislang liegen keine Informationen darüber vor, dass sich die Abfahrt der nächsten Reise aufgrund der Wetterlage verschieben könnte.

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