München. In der Nacht zum 20. Juni kam es in der bayerischen Landeshauptstadt zu einem schweren Bahnunfall. Bei Rangierarbeiten auf einer Güterstrecke kollidierten zwei Güterzüge, wodurch Teile eines Zuges entgleisten. Zwei Waggons stürzten aus rund fünf Metern Höhe von einer Brücke auf die darunterliegende Fahrbahn. Nach Angaben der Polizei kam dabei eine Person ums Leben. Die genauen Umstände des Vorfalls sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu tagesschau.
Güterwaggons stürzten nach Entgleisung auf die Straße
Nach Angaben der Einsatzkräfte ereignete sich der Unfall gegen 1.40 Uhr im Münchner Stadtteil Milbertshofen. Während eines Rangiermanövers auf einer Brückenstrecke kam es zu einer Kollision zwischen zwei Güterzügen. Infolge des Zusammenstoßes entgleiste ein Zug, zwei Waggons kippten über die Brückenkante und stürzten auf die Schleißheimer Straße.
Die Polizei bestätigte den Tod einer Person. Weitere Informationen zur Identität des Opfers wurden bislang nicht veröffentlicht. Ermittler und Sachverständige arbeiten vor Ort, um die Ursache des Unglücks zu klären.
Keine Gefahr für die Bevölkerung
Welche Ladung sich in den betroffenen Waggons befand, wird weiterhin geprüft. Die Polizei teilte jedoch mit, dass es sich nicht um Gefahrgut handelte. Für Anwohner oder die Umwelt bestehe keine Gefahr.
Am Morgen des 20. Juni begannen die Bergungsarbeiten. Spezialkräfte sind im Einsatz, um die beschädigten Waggons zu sichern und abzutransportieren.
Keine Auswirkungen auf den Personenverkehr
Rund um die Unfallstelle wurde ein weiträumiger Sicherheitsbereich eingerichtet. Nach aktuellen Angaben könnten die Absperrungen bis Sonntag bestehen bleiben, während die Ermittlungen und Aufräumarbeiten fortgesetzt werden.
Die Deutsche Bahn erklärte, dass sich der Unfall auf einer Strecke ereignet habe, die ausschließlich vom Güterverkehr genutzt wird. Der Regional- und Fernverkehr sei daher nicht betroffen und verkehre planmäßig.
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