Eine 31-jährige Britin ist nach einem Messerangriff an einem Münchner Bahnhof gestorben. Rebecca B. war über Deutschland nach Tirol unterwegs. Der mutmaßliche Täter wurde unmittelbar nach der Attacke festgenommen. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu Віld.
Reise in die Alpen endet tödlich
Rebecca landete am Samstag gegen 20.45 Uhr am Münchner Flughafen. Von dort wollte sie nach Innsbruck weiterreisen, um sich mit einer Freundin zu treffen und gemeinsam eine Bergtour in den Alpen zu unternehmen.
Gegen 0.50 Uhr wurde die Britin beim Warten auf ihren Zug angegriffen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 27-jährige wohnungslose Thomas A. ihr einmal mit einem Messer in den Oberkörper gestochen haben.
Beamte der Bundespolizei, die sich in der Nähe aufhielten, griffen sofort ein und nahmen den Verdächtigen fest. Die schwer verletzte Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert. Ihr Leben konnte jedoch nicht gerettet werden.
Zwischen Rebecca und dem mutmaßlichen Angreifer bestand nach Angaben der Ermittler keine persönliche Verbindung. Die Behörden gehen deshalb davon aus, dass die 31-Jährige ein Zufallsopfer wurde.
Verdächtiger in psychiatrischer Einrichtung untergebracht
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes. Gegen den Festgenommenen wurde ein Unterbringungsbefehl erlassen.
Nach Angaben des leitenden Oberstaatsanwalts Günter Scharbert liegen konkrete Hinweise auf eine mögliche psychische Erkrankung des Verdächtigen vor. Der 27-Jährige befindet sich derzeit in einem psychiatrischen Krankenhaus.
Britisches Dorf trauert um Rebecca
In ihrer Heimat leitete Rebecca einen Pub, der nach Bekanntwerden ihres Todes am Montag und Dienstag geschlossen blieb. Die Betreiber erklärten, ihre Gedanken und ihre Unterstützung gälten der Familie der Verstorbenen sowie dem gesamten Team.
Phil Gomm, Mitglied des Grafschaftsrats von Buckinghamshire, erklärte, die Menschen im Ort seien tief betroffen. Rebecca habe dem Pub neues Leben eingehaucht und ihn wieder zu einem wichtigen Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft gemacht.
Die 31-Jährige war eine begeisterte Reiterin, liebte Hunde und trieb regelmäßig Sport. Im Jahr 2022 nahm sie am London-Marathon teil.
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