Startseite Aktuelles30-jähriger deutscher Tourist stirbt auf Phuket: Eine starke Strömung zog ihn am Freedom Beach ins Meer. Seine Begleiterin wurde gerettet, seine Leiche später gefunden.

30-jähriger deutscher Tourist stirbt auf Phuket: Eine starke Strömung zog ihn am Freedom Beach ins Meer. Seine Begleiterin wurde gerettet, seine Leiche später gefunden.

von Johanna Richter
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30-jähriger deutscher Tourist stirbt auf Phuket: Eine starke Strömung zog ihn am Freedom Beach ins Meer. Seine Begleiterin wurde gerettet, seine Leiche später gefunden.

Der Urlaub eines deutschen Paares auf der thailändischen Insel Phuket endete tragisch. Ein 30-jähriger Mann und seine 28-jährige Begleiterin wurden beim Baden am beliebten Freedom Beach von einer starken Strömung erfasst und aufs offene Meer hinausgezogen. Rettungskräfte konnten die Frau erreichen und aus dem Wasser holen. Der Mann verschwand dagegen zwischen den hohen Wellen. Einen Tag später entdeckten Einsatzkräfte seine Leiche an einem felsigen Küstenabschnitt. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu Вild.

Der Vorfall ereignete sich am Montag. Nach Angaben lokaler Medien waren am Freedom Beach an diesem Tag bereits rote Warnflaggen aufgestellt. Sie signalisierten, dass das Baden wegen hoher Wellen und starker Strömungen gefährlich war.

Deutsches Paar wurde vom Ufer weggetrieben

Der 30-jährige Deutsche und seine 28-jährige Begleiterin gingen trotz der schwierigen Bedingungen ins Wasser. Kurz darauf gerieten beide in eine starke Strömung, die sie immer weiter vom Strand wegtrieb.

Die Rettungsschwimmer am Strand bemerkten die Situation und eilten den beiden Touristen zu Hilfe. Sie konnten die Frau erreichen, aus dem gefährlichen Bereich bringen und sicher an Land ziehen.

Bei dem Mann gelang die Rettung nicht. Die Wellen trieben ihn weiter aufs Meer hinaus, bis die Einsatzkräfte ihn schließlich aus den Augen verloren.

Nach Angaben der thailändischen Zeitung „Thai Examiner“ erschwerten hoher Wellengang und schlechte Sicht die anschließende groß angelegte Suche. Rettungskräfte durchsuchten die Gewässer vor dem Strand, mussten den Einsatz auf dem Wasser wegen der schwierigen Bedingungen jedoch zeitweise unterbrechen.

Am Freedom Beach galten Warnungen vor gefährlichen Bedingungen

Der Freedom Beach gehört zu den bekannten Ausflugszielen auf Phuket. Der Strand ist bei Urlaubern wegen seines klaren Wassers, des hellen Sandes und seiner vergleichsweise abgeschiedenen Lage beliebt.

Während der Regenzeit können sich die Bedingungen an der Küste allerdings innerhalb kurzer Zeit erheblich verschlechtern. Von Mai bis Oktober wird Phuket vom Monsun beeinflusst. Dadurch können hohe Wellen und gefährliche Rückströmungen entstehen.

Am Tag des Unglücks waren am Strand rote Flaggen zu sehen. Sie weisen auf eine erhebliche Gefahr für Badegäste hin und können je nach Strandabschnitt bedeuten, dass vom Schwimmen dringend abgeraten wird oder ein Badeverbot gilt.

Eine besondere Gefahr stellen sogenannte Rip Currents beziehungsweise Brandungsrückströmungen dar. Sie können Schwimmer innerhalb kurzer Zeit vom Ufer weg und in Richtung offenes Meer ziehen – auch wenn das Wasser vom Strand aus zunächst vergleichsweise ruhig erscheint.

Leiche des Touristen nahe der Felsen gefunden

Die Suche nach dem vermissten Deutschen wurde am Dienstag fortgesetzt. Rettungskräfte kontrollierten sowohl die Küste als auch die an den Freedom Beach angrenzenden Bereiche.

Später entdeckten die Einsatzkräfte die Leiche des 30-Jährigen an einem felsigen Küstenabschnitt unweit des Strandes. Nach den bisherigen Erkenntnissen gehen die Behörden davon aus, dass der Tourist ertrank, nachdem ihn die Strömung ins Meer gezogen hatte.

Der Leichnam wurde für eine rechtsmedizinische Untersuchung übergeben. Eine Obduktion soll die genaue Todesursache feststellen.

Die 28-jährige Frau, die sich gemeinsam mit dem Verstorbenen im Wasser befand, konnte während des Unglücks gerettet werden. Über schwere Verletzungen der Frau wurde zunächst nichts bekannt.

Gefährliche Strömungen auf Phuket während der Regenzeit

Während der Monsunzeit können sich die Badebedingungen insbesondere an der Westküste Phukets schnell verändern. Neben starkem Wellengang gehören Brandungsrückströmungen zu den größten Gefahren. Diese Strömungen bewegen sich vom Ufer in Richtung offenes Meer und können selbst erfahrene Schwimmer überraschen.

Bei gefährlichen Bedingungen werden an den Stränden entsprechende Warnflaggen aufgestellt. Eine rote Flagge signalisiert ein erhöhtes Risiko im Wasser. Urlauber sollten die Hinweise der Rettungskräfte beachten und nicht ins Meer gehen, wenn an einem Strandabschnitt ein Badeverbot gilt.

Das Unglück am Freedom Beach ereignete sich während der touristischen Sommersaison. Der deutsche Tourist hielt sich gemeinsam mit seiner 28-jährigen Begleiterin auf der Insel auf. Nach Abschluss der notwendigen Untersuchungen sollen die thailändischen Behörden die genauen Umstände seines Todes offiziell dokumentieren.

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