Im Ostseebad Nienhagen ist die Leiche eines Mannes entdeckt worden, nach dem vermutlich seit dem Vortag gesucht wurde. Die groß angelegte Suchaktion hatte am 10. August begonnen und mehrere Stunden gedauert. Daran beteiligten sich Rettungskräfte, Feuerwehr, Hubschrauber, Schiffe und Drohnen. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu ostsee-zeitung.
Leiche nahe der Steilküste in Nienhagen entdeckt
Am Dienstag, dem 11. August, bemerkten Urlauber einen leblosen Körper im Wasser im Bereich des Strandes nahe der Steilküste von Nienhagen. Nach dem Notruf rückten Polizei, Rettungsdienst und die Freiwillige Feuerwehr aus.
Die Polizei bestätigte den Fund der Leiche. Der Fundort befindet sich unweit von Ferienhäusern im Bereich der alten Schule des Ostseebades.
Nach bisherigen Erkenntnissen könnte es sich bei dem Toten um einen 34-jährigen Mann aus Berlin handeln, der während seines Aufenthalts an der Ostsee verschwunden war.
Suche begann nach Fund persönlicher Gegenstände
Der Mann war am 10. August verschwunden, nachdem er sich in Richtung Meer begeben hatte. Später entdeckten Strandbesucher seine zurückgelassene Kleidung und persönliche Gegenstände und verständigten die Rettungskräfte.
Daraufhin wurde eine umfangreiche Suchaktion eingeleitet. Auf dem Höhepunkt des Einsatzes waren bis zu acht Schiffe und Boote, mehrere Feuerwehreinheiten, Kräfte der Wasserrettung sowie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) beteiligt.
Aus der Luft wurde das Gebiet von drei Hubschraubern abgesucht. Zusätzlich unterstützte eine Drohnengruppe der Freiwilligen Feuerwehr Kühlungsborn die Suche vom Land aus.
Rettungskräfte durchsuchten Wasser und Meeresboden
Die Suche wurde durch schwierige Wetterbedingungen erschwert. In der Region Nienhagen wehte starker Wind, zudem herrschten in der Ostsee gefährliche Unterströmungen.
Rettungskräfte bildeten im Wasser eine Suchkette und kontrollierten systematisch den Meeresboden. Gleichzeitig kreisten Hubschrauber und Drohnen über dem Küstenabschnitt und suchten das Gebiet aus der Luft ab.
Der Einsatz dauerte mehrere Stunden. Bis zum Einbruch der Dunkelheit konnte der 34-Jährige jedoch nicht gefunden werden, weshalb die Suche schließlich unterbrochen werden musste.
Polizei untersucht die Todesumstände
Nach dem Fund der Leiche nahm die Polizei Ermittlungen zu den Umständen des Todes auf. Auch die formelle Identifizierung des Verstorbenen ist Teil der Untersuchungen.
Nach Angaben der Ermittler wurde unter den persönlichen Gegenständen des Mannes eine Abschiedsnachricht gefunden. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass keine weiteren Personen am Tod beteiligt waren und es sich nicht um einen Unfall handelte.
Die Ermittlungen zu den genauen Umständen dauern an.
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