Der Gesundheitszustand der 15-jährigen Delaney Diekmeier, Tochter des ehemaligen HSV-Profis Dennis Diekmeier, hat sich verschlechtert. Ihre Mutter Dana teilte mit, dass die Metastasen in der Lunge weiter wachsen und Ärzte zudem neue Krankheitsherde festgestellt haben. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu stern.
Die aktuellen Informationen über den Zustand der Jugendlichen veröffentlichte Dana Diekmeier auf Instagram. Ihren Angaben zufolge konnte die Behandlung die Ausbreitung der Metastasen bislang nicht wie erhofft aufhalten.
„Leider wachsen sie, und es kommen neue hinzu“, schrieb Diekmeier. Sie erklärte, dass es für die Familie schwer sei, mit diesen Untersuchungsergebnissen umzugehen. Gleichzeitig betonte die Mutter, dass es Delaney derzeit vergleichsweise gut gehe, sie aktiv sei und ihren Alltag weitgehend genießen könne.
Delaney bleibt körperlich aktiv
Dana Diekmeier begann ihren Beitrag mit einer positiven Nachricht über das aktuelle Befinden ihrer Tochter. Trotz des Fortschreitens der Krebserkrankung habe sich Delaneys körperlicher Zustand bislang nicht deutlich verschlechtert.
Nach Angaben ihrer Mutter ist die Jugendliche aktiv, verbringt Zeit mit ihrer Familie und kann am normalen Alltag teilnehmen. Dana Diekmeier erklärte, dass die Angehörigen für jeden Tag dankbar seien, an dem Delaneys Zustand stabil bleibe.
Gleichzeitig berichtete sie, dass die Möglichkeiten für eine weitere Behandlung inzwischen stark eingeschränkt seien. Es gebe nur noch sehr wenige wirksame Therapieoptionen, die das Wachstum der Metastasen stoppen könnten.
Die Familie steht weiterhin in engem Kontakt mit den behandelnden Ärzten und lässt jede Veränderung im Gesundheitszustand der Jugendlichen kontrollieren.
Untersuchungen finden alle ein bis zwei Wochen statt
Delaney wird engmaschig medizinisch betreut. Kontrolluntersuchungen und Bluttests werden in Frankfurt im Abstand von etwa ein bis zwei Wochen durchgeführt.
Eine Immuntherapie in Form von Infusionen, die die Jugendliche einige Wochen zuvor erhalten hatte, ist inzwischen abgeschlossen. Sie nimmt jedoch weiterhin täglich mehrere verschriebene Medikamente ein.
Dana Diekmeier erklärte, dass ihre Tochter die Arzneimittel derzeit gut vertrage. Schwere Nebenwirkungen, die ihren Zustand zusätzlich beeinträchtigen könnten, erwähnte die Mutter in ihrem Beitrag nicht.
Zur Beobachtung der Metastasen führen die Ärzte außerdem regelmäßig Computertomografien oder Magnetresonanztomografien durch. Diese Untersuchungen finden ungefähr alle vier bis sechs Wochen statt.
Im Mittelpunkt der medizinischen Kontrolle stehen die Krankheitsherde in der Lunge, wo die Erkrankung weiter fortschreitet.
Die Familie konzentriert sich auf den gemeinsamen Alltag
In ihrem Beitrag bedankte sich Dana Diekmeier bei ihren Followern für die vielen Nachrichten, die Unterstützung und das Interesse an Delaneys Gesundheitszustand. Sie betonte, dass die Familie nicht beeinflussen könne, wie sich die Krankheit weiterentwickelt, und sich deshalb auf die gemeinsame Zeit konzentriere.
„Wir können die Zukunft nicht beeinflussen. Aber wir können jeden Tag gemeinsam bewusst erleben“, schrieb sie.
Nach Angaben Diekmeiers versucht die Familie, einen möglichst normalen Tagesablauf beizubehalten und die schönen Momente des Alltags nicht aus den Augen zu verlieren. Im Mittelpunkt stehen derzeit Delaneys Wohlbefinden und die gemeinsame Zeit mit ihren Angehörigen.
Der seltene Tumor wurde im Januar 2025 diagnostiziert
Die Diagnose erhielt Delaney Ende Januar 2025. Bei ihr wurde ein seltener bösartiger Tumor der Nebennierenrinde festgestellt.
Zum Zeitpunkt der Diagnose hatte die Erkrankung bereits in beide Lungen gestreut. Der Primärtumor wurde operativ entfernt. Anschließend erhielt die Jugendliche mehrere Chemotherapiezyklen.
Im weiteren Verlauf musste sich Delaney drei Operationen an der Lunge unterziehen. Die Ärzte setzten außerdem eine Immuntherapie ein, doch die verfügbaren Medikamente brachten nicht den erhofften Erfolg.
Ende 2025 begann sie eine individuell abgestimmte nuklearmedizinische Behandlung. Dabei handelte es sich um die IMAZA-Therapie, die am Universitätsklinikum Würzburg entwickelt wurde.
Diese Therapie wurde eingesetzt, nachdem zuvor verwendete Medikamente die Ausbreitung der Erkrankung nicht stoppen konnten.
Anfang 2026 blieben die Metastasen zunächst stabil
Zu Beginn des Jahres 2026 berichtete die Familie von einem teilweisen Behandlungserfolg. Die Metastasen waren damals zwar nicht kleiner geworden, blieben jedoch über einen gewissen Zeitraum stabil und zeigten kein deutliches Wachstum.
Später änderte sich die Situation. Neue Untersuchungen ergaben, dass die Herde in der Lunge erneut größer wurden.
Über die negative Entwicklung hatte Dana Diekmeier bereits im Juni in einem Interview mit RTL gesprochen. Mit Blick auf die regelmäßigen MRT-Untersuchungen erklärte sie, dass sich die Lage verschlechtere und die Erkrankung bislang nicht gestoppt werden könne.
Bereits im Frühjahr hatte die Mutter der Jugendlichen erklärt, dass das wichtigste Ziel der Behandlung derzeit vor allem darin bestehe, Delaneys Leben zu verlängern und ihre Lebensqualität so lange wie möglich zu erhalten.
Dana und Dennis Diekmeier entscheiden gemeinsam über die Behandlung
Delaney ist die Tochter von Dana Diekmeier und dem ehemaligen Fußballprofi Dennis Diekmeier. Der frühere Bundesliga-Spieler stand unter anderem beim Hamburger SV unter Vertrag.
Ende April gab das Paar nach 16 Jahren Ehe seine Trennung bekannt. Trotz des Beziehungsendes kümmern sich beide weiterhin gemeinsam um die Behandlung ihrer Tochter.
Dennis Diekmeier erklärte damals, dass sie als Eltern eng verbunden blieben. Alle medizinischen Entscheidungen würden gemeinsam mit Delaney getroffen und mit den behandelnden Ärzten abgestimmt.
Die Familie lässt den Zustand der Jugendlichen weiterhin regelmäßig untersuchen und beobachtet die Entwicklung der Lungenmetastasen.
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