Die weltweiten Ölpreise sind deutlich gesunken, nachdem Berichte über eine durch Pakistan vermittelte Einigung zwischen den USA und dem Iran veröffentlicht wurden. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu t-online.
Der Preis für Brent-Rohöl zur Lieferung im August fiel um fast fünf Prozent auf rund 83 US-Dollar pro Barrel. Damit erreichte er den niedrigsten Stand seit Anfang März.
Noch stärker gab der Preis für die US-Referenzsorte WTI nach. Die Futures zur Lieferung Ende Juli verloren nahezu sechs Prozent und fielen auf etwas mehr als 80 US-Dollar pro Barrel.
Märkte reagieren auf Signale einer Entspannung
Der starke Preisrückgang wird auf Berichte über eine mögliche Beilegung des Konflikts zwischen Washington und Teheran zurückgeführt. Marktteilnehmer werteten die Nachrichten als Hinweis auf eine mögliche Stabilisierung der Lage im Nahen Osten und auf geringere Risiken für die weltweite Energieversorgung.
In den vergangenen Monaten hatte die geopolitische Unsicherheit in der Region die Ölpreise gestützt, da Anleger mögliche Unterbrechungen der Rohöllieferungen befürchteten.
Straße von Hormus bleibt entscheidender Exportweg
Seit der Eskalation des Konflikts Ende Februar war die Schifffahrt in der Straße von Hormus wiederholt durch Angriffe und Drohungen beeinträchtigt worden. Dies hatte die Energiepreise auf den internationalen Märkten deutlich ansteigen lassen.
Auf dem Höhepunkt der Spannungen überschritt der Preis für ein Barrel Brent zeitweise die Marke von 120 US-Dollar.
Die Straße von Hormus zählt zu den wichtigsten Transportrouten für den Export von Rohöl und Flüssigerdgas aus den Staaten am Persischen Golf. Störungen in diesem Gebiet haben traditionell erhebliche Auswirkungen auf die globalen Energiemärkte.