Startseite AktuellesEine 74-jährige Wanderin stürzte am Aggenstein rund 100 Meter ab. Wind und Wetter erschwerten die Rettung, bevor sie per Hubschrauber in eine Klinik kam.

Eine 74-jährige Wanderin stürzte am Aggenstein rund 100 Meter ab. Wind und Wetter erschwerten die Rettung, bevor sie per Hubschrauber in eine Klinik kam.

von Johanna Richter
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Eine 74-jährige Wanderin stürzte am Aggenstein rund 100 Meter ab. Wind und Wetter erschwerten die Rettung, bevor sie per Hubschrauber in eine Klinik kam.

Eine 74-jährige Wanderin ist am Aggenstein rund 100 Meter über steiles, felsiges Gelände abgestürzt und hat dabei mehrere Verletzungen erlitten. Wegen schwieriger Wetter- und Windverhältnisse konnte ein Rettungshubschrauber die Unfallstelle zunächst nicht direkt erreichen. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu АllgaeuНІТ.

Unfall am „Bösen Tritt“

Der Unfall ereignete sich am 20. August im Bereich des sogenannten „Bösen Tritts“ am Aggenstein. Nach Angaben der Bergrettung rutschte die 74-Jährige vom Wanderweg ab und stürzte anschließend etwa 100 Meter durch felsiges und steiles Gelände.

Die Frau zog sich mehrere Verletzungen zu und konnte den schwer zugänglichen Bereich nicht mehr selbstständig verlassen. Daraufhin wurde eine größere Rettungsaktion mit bodengebundenen Einsatzkräften und einem Hubschrauber eingeleitet.

Rettungshubschrauber musste ersten Anflug abbrechen

Der Rettungshubschrauber Christoph 17 wurde zur Unfallstelle geschickt. Zunächst war geplant, einen Rettungssanitäter direkt zur verletzten Wanderin zu bringen.

Wegen ungünstiger Wind- und Wetterbedingungen musste dieser Versuch jedoch abgebrochen werden. Die Rettung wurde deshalb zunächst vom Boden aus fortgesetzt.

Ein Team der Bergwacht machte sich mit einem Quad und einem Bergrettungsfahrzeug auf den Weg zur Verletzten. An dem Einsatz beteiligte sich auch der Hüttenwirt der nahe gelegenen Bad Kissinger Hütte, der selbst Mitglied der Bergwacht Nesselwang ist.

Helfer schützten die Verletzte vor Kälte und schlechtem Wetter

Noch vor dem Eintreffen der professionellen Rettungskräfte kümmerten sich anwesende Helfer um die verletzte Frau. Sie schützten sie unter anderem mit einem Schlafsack und Jacken vor der Witterung und einer möglichen Auskühlung.

Nachdem die Bergretter und ein Notarzt die Unfallstelle erreicht hatten, wurde die 74-Jährige medizinisch erstversorgt und für den Abtransport vorbereitet.

Wanderin mit Gebirgstrage ins Tal gebracht

Aufgrund des schwierigen Geländes war eine direkte Aufnahme durch den Hubschrauber nicht möglich. Die Einsatzkräfte transportierten die verletzte Frau deshalb zunächst mit einer Gebirgstrage zu einem Fahrzeug der Bergrettung.

Anschließend wurde sie weiter ins Tal gebracht. Dort konnte Christoph 17 die Patientin übernehmen und zur weiteren medizinischen Behandlung in eine Klinik fliegen.

An dem Einsatz waren insgesamt zwölf Bergretter, der Rettungshubschrauber Christoph 17 sowie ein Notarzt der Bergrettung beteiligt.

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