Im Osten Ungarns ist ein Reisebus aus Polen schwer verunglückt. Das Fahrzeug kam von der Autobahn M3 ab und überschlug sich in einem Straßengraben. Zwölf Menschen kamen bei dem Unfall ums Leben, mindestens zehn Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht. Insgesamt befanden sich 59 Menschen an Bord, darunter zwei Fahrer. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu spiegel.
Bus kam auf gerader Strecke von der Fahrbahn ab
Der Unfall ereignete sich am frühen Sonntagmorgen, dem 16. August, nahe der Stadt Mezőkeresztes im Osten Ungarns. Der Bus mit polnischer Zulassung war auf der Autobahn M3 in Richtung Nyíregyháza unterwegs.
Nach vorläufigen Angaben der ungarischen Polizei verließ das Fahrzeug auf einem geraden Streckenabschnitt aus bislang nicht abschließend geklärter Ursache die Fahrbahn. Anschließend geriet der Bus in einen Straßengraben und überschlug sich.
Rettungskräfte trafen kurz darauf am Unfallort ein und begannen mit der Bergung der Insassen. Ungarns Ministerpräsident Péter Magyar bestätigte zwölf Todesopfer. Mindestens zehn Verletzte wurden mit unterschiedlich schweren Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert.
57 Passagiere und zwei Fahrer waren an Bord
Nach Angaben der staatlichen ungarischen Nachrichtenagentur MTI befanden sich insgesamt 59 Menschen im Bus: 57 Passagiere und zwei Fahrer. Das Fahrzeug war aus Polen gekommen und beförderte eine Reisegruppe.
Die Ermittler rekonstruieren derzeit den genauen Unfallhergang. Eine der vorläufig geprüften Ursachen ist, dass der Fahrer die Kontrolle über den Bus verloren haben könnte.
Nach Angaben der Polizei besteht der Verdacht, dass der Fahrer am Steuer eingeschlafen sein könnte. Diese Version ist bislang nicht abschließend bestätigt und wird im Rahmen der Ermittlungen geprüft.
Einer der beiden Fahrer wurde nach dem Unfall festgenommen. Die Behörden untersuchen neben dem Verhalten der Fahrer auch den technischen Zustand des Busses und weitere mögliche Unfallursachen.
Rettungskräfte und Sanitäter im Großeinsatz
Nach dem Unfall waren Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Verletzte wurden aus dem umgestürzten Fahrzeug geborgen und anschließend medizinisch versorgt beziehungsweise in Kliniken gebracht.
Ministerpräsident Péter Magyar sprach den Angehörigen der Todesopfer sein Beileid aus und wünschte den Verletzten eine schnelle Genesung. Zugleich dankte er den Rettungskräften und allen Beteiligten für ihren Einsatz.
Die Ermittlungen zur genauen Ursache des schweren Busunglücks dauern an. Die Polizei will insbesondere klären, warum das Fahrzeug die Autobahn verlassen hatte.
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