Startseite AktuellesIn Griechenland und der Türkei drohen schwere Gewitter, Sturm und Starkregen. Regional sind extreme Niederschlagsmengen von bis zu 500 Litern möglich.

In Griechenland und der Türkei drohen schwere Gewitter, Sturm und Starkregen. Regional sind extreme Niederschlagsmengen von bis zu 500 Litern möglich.

von Johanna Richter
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In Griechenland und der Türkei drohen schwere Gewitter, Sturm und Starkregen. Regional sind extreme Niederschlagsmengen von bis zu 500 Litern möglich.

Im östlichen Mittelmeerraum zeichnen sich Bedingungen für eine deutliche Verschärfung der Wetterlage ab. Besonders angespannt könnte die Situation am kommenden Wochenende in Griechenland und der Türkei werden. Dort werden intensive Gewitter, stürmischer Wind und anhaltender Starkregen erwartet. Regional könnten die Niederschlagsmengen extreme Werte erreichen – im ungünstigsten Fall sind bis zu 500 Liter pro Quadratmeter möglich. Urlauber sollten aktuelle Wetterwarnungen aufmerksam verfolgen und ihre Reise- und Ausflugspläne an die jeweilige Lage anpassen. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu wetter.com.

Sehr warmes Mittelmeer verstärkt die Unwettergefahr

Ein wichtiger Faktor für die Entstehung kräftiger Gewitter ist die hohe Wassertemperatur im Mittelmeer. Die warme Meeresoberfläche führt der Atmosphäre große Mengen Feuchtigkeit zu und begünstigt unter entsprechenden Bedingungen die Entwicklung mächtiger Gewitterwolken.

Trifft die warme und feuchte Luft auf kühlere Luftmassen, kann die Wahrscheinlichkeit intensiver Niederschläge deutlich steigen. Einzelne Gewittersysteme können dadurch über längere Zeit aktiv bleiben und innerhalb eines relativ kleinen Gebietes erhebliche Regenmengen bringen.

Besondere Aufmerksamkeit gilt möglichen lokalen Extremniederschlägen. Im ungünstigsten Szenario könnten bis zu 500 Liter Regen pro Quadratmeter zusammenkommen.

Wo besonders schwierige Wetterbedingungen drohen

Zur erhöhten Risikozone gehören vor allem Griechenland und die Türkei. Die genaue Verteilung der Niederschläge hängt von der Zugbahn der Wettersysteme ab. Deshalb können sich Intensität und Dauer der Unwetter selbst zwischen benachbarten Regionen deutlich unterscheiden.

Zu den wichtigsten Wettergefahren zählen:

  • lang anhaltender und intensiver Starkregen;
  • schwere Gewitter;
  • kräftige bis stürmische Windböen;
  • lokale Überflutungen in tiefer gelegenen Gebieten;
  • ein schneller Anstieg kleiner Flüsse und Bäche;
  • schwierige Bedingungen im Straßen- und Schiffsverkehr.

Besonders kritisch kann es werden, wenn Gewitterzellen längere Zeit über derselben Region verharren. Dann fallen innerhalb kurzer Zeit große Wassermengen, die weder vom Boden noch von der örtlichen Kanalisation schnell genug aufgenommen werden können.

Was Griechenland-Urlauber beachten sollten

Die mögliche Wetterverschlechterung fällt in eine Zeit, in der Griechenland und die Türkei weiterhin von zahlreichen Urlaubern besucht werden. Starkregen und kräftiger Wind können nicht nur Aktivitäten an den Küsten, sondern auch Verkehrsverbindungen beeinträchtigen.

Reisende sollten den Wetterbericht unmittelbar vor Ausflügen und längeren Fahrten überprüfen. Bei schweren Gewittern sollten Aufenthalte an ungeschützten Küstenabschnitten, Wanderungen in den Bergen und Touren durch Schluchten vermieden werden. Besondere Vorsicht ist außerdem in ausgetrockneten Flussbetten und tiefer gelegenen Gebieten geboten, da der Wasserstand dort bei Starkregen innerhalb kurzer Zeit erheblich steigen kann.

Bei stürmischem Wetter sind zudem Änderungen oder Ausfälle im Fährverkehr möglich. Urlauber sollten deshalb den aktuellen Fahrplan unmittelbar vor der geplanten Abfahrt überprüfen.

Wetterlage kann sich kurzfristig verändern

Bei solchen Wetterlagen lässt sich der genaue Schwerpunkt der stärksten Niederschläge im Voraus nur begrenzt bestimmen. Lokale Gewittersysteme können sich schnell verstärken oder ihre Zugrichtung verändern. Dadurch kann sich auch die Vorhersage für einzelne Ferienorte innerhalb weniger Stunden ändern.

Wer am Wochenende in Griechenland oder der Türkei unterwegs ist, sollte daher die offiziellen Warnungen der örtlichen Wetter- und Katastrophenschutzbehörden beachten. Werden Warnungen vor Starkregen, Gewittern oder Überflutungen herausgegeben, sollten Fahrten und Ausflüge in gefährdete Gebiete entsprechend angepasst werden.

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