Startseite FinanzenDie Nachfrage nach SpaceX-Aktien hat vor dem Börsengang 100 Milliarden Dollar überschritten. Das Unternehmen will 75 Milliarden Dollar einwerben.

Die Nachfrage nach SpaceX-Aktien hat vor dem Börsengang 100 Milliarden Dollar überschritten. Das Unternehmen will 75 Milliarden Dollar einwerben.

von Johanna Richter
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Die Nachfrage nach SpaceX-Aktien hat vor dem Börsengang 100 Milliarden Dollar überschritten. Das Unternehmen will 75 Milliarden Dollar einwerben.

Der Börsengang von SpaceX befindet sich in der entscheidenden Phase und stößt auf ein beispielloses Interesse von Investoren. Nach Angaben von mit dem Verfahren vertrauten Quellen hat das Auftragsvolumen privater Anleger bereits die Marke von 100 Milliarden US-Dollar überschritten. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu Вloomberg.

Es wird erwartet, dass SpaceX mindestens 20 Prozent der im Rahmen des IPO angebotenen Aktien an Privatanleger zuteilt. Dennoch dürfte ein erheblicher Teil der Nachfrage unerfüllt bleiben, da das Interesse das verfügbare Angebot deutlich übersteigt.

Nach den derzeitigen Plänen will das Unternehmen rund 555,6 Millionen Aktien zu einem Preis von 135 US-Dollar je Aktie ausgeben. Dadurch sollen etwa 75 Milliarden US-Dollar eingesammelt werden. Die Bewertung von SpaceX würde damit auf rund 1,8 Billionen US-Dollar steigen.

Staatsfonds und Großinvestoren platzieren milliardenschwere Aufträge

Zu den größten Teilnehmern des Börsengangs zählen mehrere Staatsfonds aus dem Nahen Osten. Quellen zufolge haben einzelne institutionelle Investoren Aufträge im Umfang von jeweils mehr als einer Milliarde US-Dollar eingereicht.

Besonders großes Interesse zeigen der Staatsfonds Saudi-Arabiens, die Kuwait Investment Authority sowie die Qatar Investment Authority. Darüber hinaus soll SpaceX Aufträge von rund 1.000 institutionellen Investoren aus verschiedenen Ländern erhalten haben.

Weniger als zehn Prozent der angebotenen Aktien sollen nach aktuellem Stand internationalen Investoren zugeteilt werden. Für Anleger aus Japan wurde die vorgesehene Zuteilung jedoch von zwei auf 2,5 Milliarden US-Dollar erhöht.

Börsengang könnte der größte der Geschichte werden

Sollten die aktuellen Konditionen bestehen bleiben, würde das IPO von SpaceX zum größten Börsengang aller Zeiten werden.

Der bisherige Rekordhalter ist der saudische Ölkonzern Saudi Aramco, der bei seinem Börsendebüt im Jahr 2019 rund 29,4 Milliarden US-Dollar einnahm. Das geplante Emissionsvolumen von SpaceX läge damit mehr als doppelt so hoch.

Marktbeobachter gehen davon aus, dass die begrenzte Zuteilung für Privatanleger zu einer hohen unbefriedigten Nachfrage nach dem Handelsstart führen könnte.

SpaceX-IPO könnte weitere Technologie-Giganten an die Börse bringen

Die Aktien von SpaceX sollen unter dem Tickersymbol SPCX an der Nasdaq sowie an der Nasdaq Texas gehandelt werden. Zu den federführenden Banken des Börsengangs gehören Goldman Sachs, Morgan Stanley, Bank of America, Citigroup und JPMorgan Chase sowie weitere Finanzinstitute.

Der Börsengang von SpaceX könnte ein bedeutender Impuls für den US-Kapitalmarkt werden und den Weg für weitere milliardenschwere Technologie-IPOs ebnen. Bereits jetzt werden mögliche Börsengänge von OpenAI und Anthropic aufmerksam verfolgt.

Analysten zufolge könnten diese Unternehmen gemeinsam mit SpaceX die Marktkapitalisierung der US-Börsen um mehrere Billionen US-Dollar erhöhen.

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