Startseite TechnologieADAC hat 16 Ganzjahresreifen für Kleinwagen getestet. Die Hälfte wurde nicht empfohlen, fünf Modelle gelten aufgrund von Sicherheitsmängeln als ungeeignet.

ADAC hat 16 Ganzjahresreifen für Kleinwagen getestet. Die Hälfte wurde nicht empfohlen, fünf Modelle gelten aufgrund von Sicherheitsmängeln als ungeeignet.

von Johanna Richter
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ADAC hat 16 Ganzjahresreifen für Kleinwagen getestet. Die Hälfte wurde nicht empfohlen, fünf Modelle gelten aufgrund von Sicherheitsmängeln als ungeeignet.

Ganzjahresreifen werden auf Deutschlands Straßen immer beliebter. Die aktuellen Testergebnisse des ADAC zeigen jedoch, dass viele Modelle die Anforderungen an Sicherheit und Fahrverhalten nicht erfüllen. Für den aktuellen Test wurden 16 Ganzjahresreifen für Kleinwagen untersucht. Das Ergebnis: Nur ein Teil der Reifen konnte unter unterschiedlichen Wetterbedingungen überzeugen. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu br.24.

SEO: Welche Ganzjahresreifen empfiehlt der ADAC im Jahr 2026?

Nach Abschluss der Tests sprach der ADAC nur für die Hälfte der geprüften Modelle eine Empfehlung aus. Das Hauptproblem vieler Reifen lag darin, dass sie entweder im Sommer oder im Winter gute Leistungen zeigten, jedoch keine ausgewogene Performance über das gesamte Jahr hinweg boten.

Nach Angaben der Experten ist gerade diese Ausgewogenheit entscheidend. Ein Ganzjahresreifen muss sowohl bei hohen Sommertemperaturen als auch auf winterlichen Straßen zuverlässig funktionieren.

Fünf Modelle erhalten die schlechteste Bewertung

Fünf der getesteten Reifen wurden als ungeeignet eingestuft. Ausschlaggebend waren insbesondere deutliche Schwächen auf winterlichen Fahrbahnen.

Folgende Modelle erhielten die Bewertung „mangelhaft“:

  • Bridgestone Weather Control A005 Evo
  • Tomason Allseason
  • Roadhog RGAS02
  • Mastersteel All Weather 2
  • Norauto 4 Seasons 2

Der ADAC weist darauf hin, dass Verbraucher sich nicht allein auf bekannte Markennamen verlassen sollten. Entscheidend seien die tatsächlichen Testergebnisse der jeweiligen Modelle.

Warum einige Reifen Punkte verloren

Ein Beispiel dafür ist der Dunlop All Season 2. Im Wintertest erzielte dieses Modell die besten Ergebnisse aller Teilnehmer. Auf trockener Fahrbahn zeigte der Reifen jedoch deutliche Schwächen.

Aufgrund dieser unausgewogenen Leistungen erhielt das Modell lediglich die Gesamtnote „befriedigend“. Ähnliche Probleme wurden auch bei mehreren anderen Reifen festgestellt.

Continental wird Testsieger

Das beste Gesamtergebnis erzielte der Continental AllSeasonContact 2. Der Reifen überzeugte mit guten Fahreigenschaften auf trockenen, nassen und winterlichen Straßen.

Bei den Umweltkriterien, zu denen Kraftstoffverbrauch und Geräuschentwicklung gehörten, schnitt das Modell etwas schwächer ab als erwartet. Dennoch erreichte es mit der Gesamtnote 2,3 als einziger Reifen im Test die Bewertung „gut“.

Ebenfalls empfohlen werden der Pirelli Cinturato All Season SF 3 sowie der Michelin CrossClimate 2. Beide Modelle zeigten solide Leistungen, konnten jedoch das Niveau des Testsiegers nicht ganz erreichen.

Für wen sich Ganzjahresreifen eignen

Nach Einschätzung des ADAC bleiben Ganzjahresreifen grundsätzlich ein Kompromiss. Sie sollen die Eigenschaften von Sommer- und Winterreifen in einem Produkt vereinen, was technische Grenzen mit sich bringt.

Besonders geeignet sind sie für Fahrer mit geringer Jahresfahrleistung, die überwiegend in Regionen mit milden Wintern unterwegs sind. Wer häufig lange Strecken fährt oder regelmäßig mit schwierigen Winterbedingungen konfrontiert wird, ist mit getrennten Sommer- und Winterreifen weiterhin besser beraten.

ADAC kritisiert begrenzte Auswahl im Kleinwagensegment

Für den Test wurde die Reifengröße 185/65 R15 verwendet, die bei vielen Kleinwagen weit verbreitet ist. Dabei stellten die Experten fest, dass einige große Hersteller in diesem Segment nur eingeschränkt vertreten sind.

Nach Angaben des ADAC bieten Marken wie Michelin und Bridgestone zwar moderne Ganzjahresreifen an, diese sind jedoch nicht in allen gängigen Größen erhältlich. Dadurch werde die Auswahl für Verbraucher im Kleinwagensegment eingeschränkt.

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