Startseite AktuellesIn Tirol ist ein 19-jähriger Deutscher bei einem Kletterunfall nahe dem Großglockner rund 40 Meter abgestürzt. Die Polizei ermittelt zur Ursache.

In Tirol ist ein 19-jähriger Deutscher bei einem Kletterunfall nahe dem Großglockner rund 40 Meter abgestürzt. Die Polizei ermittelt zur Ursache.

von Johanna Richter
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In Tirol ist ein 19-jähriger Deutscher bei einem Kletterunfall nahe dem Großglockner rund 40 Meter abgestürzt. Die Polizei ermittelt zur Ursache.

In Tirol ist ein 19-jähriger deutscher Staatsbürger bei einem Kletterunfall ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich am Freitag, dem 21. August, in der Nähe des Lucknerhauses am Großglockner. Der junge Mann stürzte beim Abseilen rund 40 Meter in die Tiefe. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu t-online.

Tragödie im Klettergebiet nahe dem Lucknerhaus

Nach Angaben der österreichischen Polizei ereignete sich der Unfall gegen 13.45 Uhr in einem Klettergebiet auf etwa 1.920 Metern Höhe. Der Ort liegt deutlich unterhalb des Gipfels des Großglockners, der mit 3.798 Metern der höchste Berg Österreichs ist.

Der 19-Jährige war gemeinsam mit drei Freunden unterwegs. Die Gruppe wollte eine der dortigen Mehrseillängenrouten klettern. Nach Informationen der „Kronen Zeitung“ entschieden sich die jungen Männer für die Route „Lane“.

Die vier Kletterer teilten sich in zwei Seilschaften auf und setzten den Aufstieg paarweise mit Sicherungsausrüstung fort.

Kletterer stürzt beim Abseilen rund 40 Meter ab

Die Route „Lane“ besteht aus fünf Abschnitten und gilt als vergleichsweise leicht. Der 19-Jährige und sein Kletterpartner wollten von der zweiten Sicherungsstation abseilen.

Während dieses Manövers kam es zu dem tödlichen Unfall. Nach bisherigen Angaben der Polizei stürzte der junge Mann rund 40 Meter in die Tiefe.

Seine Verletzungen waren tödlich. Das Unglück ereignete sich vor den Augen seiner Freunde.

Das Klettergebiet beim Lucknerhaus liegt etwa fünf Gehminuten vom Gebäude entfernt. Dort gibt es insgesamt 33 Kletterrouten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, darunter mehrere Mehrseillängenrouten.

Polizei untersucht Ursache des tödlichen Absturzes

Nach dem Unfall leitete die Polizei Ermittlungen ein. Dabei soll geklärt werden, wie es zu dem Absturz während des Abseilens kommen konnte und ob die Sicherungsausrüstung ordnungsgemäß verwendet wurde.

Die Kletterausrüstung des Verunglückten wurde sichergestellt und soll untersucht werden. Zudem wurde eine Obduktion angeordnet.

Die genauen Umstände des Unglücks sollen nun im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen und weiterer Untersuchungen geklärt werden.

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