Startseite AktuellesAnna-Carina Woitschack reagiert auf das Aus von „Immer wieder sonntags“ und erklärt, warum der Schlager auch künftig feste TV-Plattformen braucht.

Anna-Carina Woitschack reagiert auf das Aus von „Immer wieder sonntags“ und erklärt, warum der Schlager auch künftig feste TV-Plattformen braucht.

von Johanna Richter
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Anna-Carina Woitschack reagiert auf das Aus von „Immer wieder sonntags“ und erklärt, warum der Schlager auch künftig feste TV-Plattformen braucht.

Anna-Carina Woitschack hat sich zum bevorstehenden Ende einer der bekanntesten Musikshows im deutschen Fernsehen geäußert. Die Sängerin, deren persönliche und berufliche Geschichte eng mit „Immer wieder sonntags“ verbunden ist, bedauert die Entscheidung über das Aus der Sendung. Ihrer Ansicht nach trifft das Verschwinden solcher Formate besonders junge Künstler, denen damit wichtige Auftrittsmöglichkeiten im Fernsehen fehlen. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu merkur.

Woitschack kennt „Immer wieder sonntags“ nicht nur als Gast. Sie war mehrfach Teil der Sendung und übernahm zeitweise Aufgaben in der Rubrik „Starküche“. Bei der Produktion lernte sie auch Stefan Mross kennen, der die Show seit 2005 moderiert.

Aus der beruflichen Begegnung entwickelte sich eine Beziehung. 2020 heirateten Woitschack und Mross, rund zweieinhalb Jahre später gab das Paar seine Trennung bekannt. Trotz des Ehe-Aus ist die Sendung für die Sängerin weiterhin von besonderer Bedeutung.

Woitschack bedauert den Verlust von Musikformaten im Fernsehen

Im Gespräch mit dem Regionalportal „Der Westen“ kam Anna-Carina Woitschack auf „Immer wieder sonntags“ zu sprechen, als sie nach ihren aktuellen Projekten und der bevorstehenden „Let’s Dance“-Tour gefragt wurde.

Die Sängerin betrachtet das Ende der Sendung auch mit Blick auf die gesamte deutsche Musikbranche. Ihrer Einschätzung nach gibt es immer weniger TV-Formate, in denen Schlagerkünstler regelmäßig neue Musik präsentieren und ein großes Publikum erreichen können.

„Ich finde es schade, dass es immer weniger Plattformen für Künstler gibt“, erklärte Woitschack.

Besonders für Nachwuchskünstler seien solche Sendungen wichtig. Ein Auftritt in einer reichweitenstarken Fernsehsendung könne jungen Musikern ermöglichen, über regionale Bühnen und kleinere Konzerte hinaus ein größeres Publikum zu erreichen.

Woitschack hofft deshalb, dass Schlager auch künftig einen festen Platz im deutschen Fernsehen behalten wird. Das Ende von „Immer wieder sonntags“ verschärft die Diskussion, nachdem bereits andere Musikformate aus den Programmen verschwunden sind.

Sängerin sieht weiterhin großes Interesse an Schlager

Anna-Carina Woitschack glaubt nicht, dass das Aus solcher Sendungen auf mangelndes Zuschauerinteresse zurückzuführen ist. Aus ihrer Sicht zeigen insbesondere Live-Veranstaltungen, dass Schlager weiterhin eine große und treue Fangemeinde hat.

Bei Konzerten sei deutlich zu erkennen, dass sich viele Menschen nach wie vor für das Genre begeistern.

„Ich habe nicht das Gefühl, dass die Fans solche Shows nicht mehr wollen. Im Gegenteil: Bei Live-Auftritten sieht man, dass die Menschen Schlager lieben“, sagte Woitschack gegenüber „Der Westen“.

Gleichzeitig verweist sie darauf, dass dem Genre weiterhin einige große Fernsehplattformen zur Verfügung stehen. Dazu gehören die Shows von Florian Silbereisen, die „Giovanni Zarrella Show“ sowie der „ZDF-Fernsehgarten“ mit Andrea Kiewel.

Mit dem Ende von „Immer wieder sonntags“ fällt jedoch ein weiteres regelmäßiges Format weg, das besonders stark auf Schlager und deutschsprachige Unterhaltungsmusik ausgerichtet war.

Warum ARD „Immer wieder sonntags“ beendet

Bereits im März 2026 hatten die ARD und der federführende Südwestrundfunk bekannt gegeben, dass „Immer wieder sonntags“ eingestellt wird. Als Gründe wurden finanzielle Rahmenbedingungen sowie strategische Entscheidungen genannt.

Die letzte reguläre Live-Ausgabe ist für den 6. September 2026 geplant. Eine Woche später soll eine Sonderausgabe mit ausgewählten Höhepunkten aus der Geschichte der Sendung ausgestrahlt werden.

Damit endet eine Fernsehgeschichte, die sich über mehr als drei Jahrzehnte erstreckt. „Immer wieder sonntags“ läuft seit 1995 und entwickelte sich zu einer der bekanntesten sommerlichen Musiksendungen im deutschen Fernsehen.

Besonders eng ist die Geschichte des Formats mit Stefan Mross verbunden. Der Musiker übernahm 2005 die Moderation und prägte die Sendung damit mehr als zwei Jahrzehnte lang.

Das angekündigte Ende sorgt nicht nur bei Anna-Carina Woitschack für Enttäuschung. Auch andere Künstler aus der Schlagerszene hatten sich bereits kritisch oder bedauernd über die Entscheidung geäußert.

„Immer wieder sonntags“ spielte wichtige Rolle für Woitschack und Mross

Für Anna-Carina Woitschack besitzt die Sendung auch eine persönliche Bedeutung. Ihre Karriere kreuzte sich mehrfach mit dem Format, während ihre Beziehung zu Stefan Mross über Jahre hinweg zu den viel beachteten Geschichten der deutschen Schlagerszene gehörte.

Das Paar trat regelmäßig gemeinsam auf, war in verschiedenen TV-Formaten zu sehen und präsentierte auch gemeinsame musikalische Auftritte. Die Hochzeit im Jahr 2020 sorgte bei vielen Schlagerfans für große Aufmerksamkeit.

Im November 2022 machten Woitschack und Mross ihre Trennung öffentlich. Anschließend konzentrierten sich beide wieder verstärkt auf ihre eigenen Karrieren, während „Immer wieder sonntags“ vor allem eng mit Stefan Mross verbunden blieb.

Nun wird der Moderator die letzten Ausgaben der Sendung präsentieren, deren Gesicht er seit mehr als 20 Jahren ist.

Nach „Let’s Dance“-Erfolg steht für Woitschack die nächste Tour an

Für Anna-Carina Woitschack ist 2026 zugleich ein besonders erfolgreiches Karrierejahr. Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt die Sängerin durch ihre Teilnahme an der RTL-Show „Let’s Dance“, die sie für sich entscheiden konnte.

Im Herbst setzt sie ihre Verbindung zum Tanzformat fort. Gemeinsam mit ihrem Tanzpartner Evgeny Vinokurov geht Woitschack auf „Let’s Dance“-Tour. Geplant sind Auftritte in mehreren großen deutschen Städten, darunter Dortmund und Oberhausen.

Die Sängerin betont, dass sie ihre Karriere stets weiterentwickeln und neue Projekte verfolgen wolle.

„Ich habe mich nie auf meinen Lorbeeren ausgeruht und immer darauf geachtet, dass es weitergeht. Und selbst wenn ich einmal einen Schritt zurück gemacht habe, bin ich danach immer zwei Schritte nach vorne gegangen“, sagte sie gegenüber „Der Westen“.

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