Die deutsche Designerin und Fernsehmoderatorin Sarah Kern hat eine erste Bilanz ihres Starts bei OnlyFans gezogen. Nach Angaben der 57-Jährigen brachte ihr das neue Projekt bereits wenige Wochen nach der Eröffnung ihres Accounts Einnahmen im fünfstelligen Bereich. Das sagte sie in einem Interview mit der deutschen Zeitung Bild, auf das sich RTL beruft. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu RTL.
Kern erklärte, ihre Entscheidung für die Plattform habe sich vollständig ausgezahlt. Sie bezeichnete den Start ihres Profils als eine der besten Entscheidungen der vergangenen Jahre und betonte, dass sie diesen Schritt nicht bereue.
Individuelle Inhalte bringen den größten Teil der Einnahmen
Nach Angaben der Designerin sind personalisierte Wünsche ihrer Abonnenten besonders lukrativ. Die Höhe ihrer Einnahmen hänge unmittelbar davon ab, wie viele individuelle Inhalte sie anbiete und wie intensiv sie mit ihrer Community kommuniziere.
Sarah Kern behauptet, dass einzelne persönliche Aufträge ihr mehrere Tausend Euro einbringen könnten. Unabhängig bestätigt werden konnten die von ihr genannten Summen bislang jedoch nicht.
Sarah Kern nennt Inhalte, die für sie nicht infrage kommen
Trotz des finanziell erfolgreichen Starts betonte die Fernsehmoderatorin, dass sie beim Erstellen ihrer Inhalte klare persönliche Grenzen setze. Nach eigenen Angaben erhält sie regelmäßig unterschiedliche Anfragen von Nutzern, stimmt jedoch längst nicht jedem Wunsch zu.
Kern erklärte, dass sie Anfragen mit sadistischen oder masochistischen Inhalten grundsätzlich ablehne. Sie produziere nichts, was ihren persönlichen Überzeugungen widerspreche oder bei ihr Unbehagen auslöse.
Erwartungen an die Reaktionen der Nutzer erfüllten sich nicht
Vor der Eröffnung ihres Accounts hatte die Designerin damit gerechnet, zahlreiche negative Kommentare und respektlose Nachrichten zu erhalten. Nach ihrer Darstellung entwickelte sich ihre Erfahrung auf der Plattform jedoch anders als erwartet.
Kern berichtete, dass die meisten Nachrichten ihrer Abonnenten freundlich gewesen seien. Zu ihrer Community gehörten Männer verschiedener Altersgruppen – von jungen Nutzern bis hin zu Männern mittleren und höheren Alters.
Die Plattform stärkte das Selbstbewusstsein der Designerin
Neben dem finanziellen Erfolg sprach Sarah Kern auch über persönliche Veränderungen. Nach der Trennung von Tobias Pankow im Jahr 2024 habe sie nach eigener Aussage neues Selbstvertrauen gewonnen.
Die Designerin erklärte, die Reaktionen ihrer Community hätten ihr geholfen, sich wieder begehrt zu fühlen und ihre Weiblichkeit positiver wahrzunehmen. Die Arbeit auf der Plattform sei für sie deshalb nicht nur eine Einnahmequelle, sondern habe auch ihr Selbstbild verändert.