Startseite TechnologieVolkswagen plant den VW ID. Up für unter 20.000 Euro. Das Elektroauto soll über 300 Kilometer Reichweite bieten und 2027 in Produktion gehen.

Volkswagen plant den VW ID. Up für unter 20.000 Euro. Das Elektroauto soll über 300 Kilometer Reichweite bieten und 2027 in Produktion gehen.

von Johanna Richter
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Volkswagen plant den VW ID. Up für unter 20.000 Euro. Das Elektroauto soll über 300 Kilometer Reichweite bieten und 2027 in Produktion gehen.

Volkswagen will ein neues kompaktes Elektroauto für weniger als 20.000 Euro auf den europäischen Markt bringen. Das Serienmodell der Studie ID. EVERY1 könnte den Namen VW ID. Up erhalten. Der Produktionsstart ist vorläufig für Mitte 2027 vorgesehen. Die endgültigen technischen Daten wurden bislang jedoch nicht veröffentlicht.

SEO-Unterzeile: Der neue VW ID. Up soll auf der Plattform MEB+ basieren, mehr als 300 Kilometer Reichweite bieten und 2027 in Produktion gehen.

Günstiges Elektroauto für den Stadtverkehr

Das neue Modell soll das preiswerteste Elektroauto von Volkswagen werden. Der Konzern richtet sich damit an Kunden, die ein kleines Fahrzeug für den Alltag und regionale Fahrten benötigen, denen bisherige Elektroautos aber zu teuer sind.

Der Wagen soll weniger als vier Meter lang sein. Dank des kompakten elektrischen Antriebs könnte Volkswagen den verfügbaren Innenraum effizient nutzen und trotz der geringen Außenmaße vergleichsweise viel Platz für Passagiere bieten.

Als Ziel gelten mehr als 300 Kilometer Reichweite. Genaue Angaben zur Batterie, Motorleistung, Beschleunigung und maximalen Ladeleistung hat Volkswagen noch nicht veröffentlicht.

Produktion könnte in Portugal starten

Nach bisherigen Informationen soll die Produktion Mitte 2027 im Volkswagen-Werk im portugiesischen Palmela beginnen. Der Zeitplan ist für das Projekt von großer Bedeutung, da der europäische Markt für preiswerte Elektroautos bis dahin deutlich stärker umkämpft sein könnte.

Volkswagen muss sich nicht nur gegen den Dacia Spring und den geplanten elektrischen Renault Twingo behaupten. Auch asiatische Hersteller bringen zunehmend günstige Modelle nach Europa und profitieren teilweise von hohen Stückzahlen sowie niedrigeren Produktionskosten bei Batterien.

MEB+ soll die Herstellungskosten senken

Als technische Grundlage ist die weiterentwickelte Plattform MEB+ vorgesehen. Sie soll eine kompaktere elektronische Architektur ermöglichen, die Zahl einzelner Steuergeräte reduzieren und den Bedarf an Kupfer verringern.

Diese Maßnahmen sollen die Produktion vereinfachen und Volkswagen dabei helfen, den Einstiegspreis unter 20.000 Euro zu halten. Gleichzeitig soll die Plattform ausreichend Platz für Passagiere und Gepäck schaffen.

Um den angestrebten Preis zu erreichen, dürfte der Hersteller verstärkt standardisierte Komponenten einsetzen und bei bestimmten kostenintensiven Ausstattungsmerkmalen sparen. Details zu den verfügbaren Varianten und Assistenzsystemen liegen noch nicht vor.

Das Modell könnte VW ID. Up heißen

Bislang wurde das künftige Elektroauto häufig als ID.1 bezeichnet. Volkswagen könnte jedoch auf die rein numerische Bezeichnung verzichten. Branchenmedien zufolge könnte das Serienmodell stattdessen unter dem Namen VW ID. Up angeboten werden.

Damit würde der Konzern seine Strategie fortsetzen, bekannte Modellnamen in die elektrische Produktpalette zu übernehmen. Intern soll auch eine Rückkehr des Namens Lupo diskutiert worden sein. Das Kompaktmodell wurde von Ende der 1990er-Jahre bis 2005 gebaut, bevor später der VW Up dieses Segment übernahm.

Eine offizielle Bestätigung des endgültigen Modellnamens steht noch aus.

Softwarearchitektur entsteht gemeinsam mit Rivian

Eine wichtige Rolle spielt die neue Software- und Elektronikarchitektur, an der Volkswagen gemeinsam mit dem US-amerikanischen Elektroautohersteller Rivian arbeitet. Die Kooperation umfasst die digitale Infrastruktur des Fahrzeugs, die Steuerung elektronischer Systeme und bestimmte Funktionen des Batteriemanagements.

Bei einem günstigen Elektroauto ist insbesondere das Temperaturmanagement des Akkus entscheidend. Es beeinflusst die Reichweite bei niedrigen Temperaturen, die Ladeleistung und die Lebensdauer der Batteriezellen. Eine vereinfachte Elektronik soll außerdem die Zahl der Bauteile und damit die Herstellungskosten reduzieren.

Technische Daten sind noch nicht bestätigt

Volkswagen strebt einen Preis von weniger als 20.000 Euro und eine Reichweite von über 300 Kilometern an. Die Kapazität des Akkus, die Leistung des Elektromotors, die Höchstgeschwindigkeit und die Schnellladeleistung sind bislang nicht bekannt.

Das Serienfahrzeug soll auf der Studie ID. EVERY1 basieren, die als künftiges elektrisches Einstiegsmodell der Marke vorgestellt wurde. Weitere Angaben zu Ausstattung, Innenraum und Verkaufsstart werden voraussichtlich erst näher am Produktionsbeginn veröffentlicht.

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