Startseite AktuellesMassimo Sinató aus „Let's Dance“ spielt im neuen Film „Inga Lindström: Rezept für die Liebe“. Welche Rolle er übernimmt und was über seine Karriere bekannt ist.

Massimo Sinató aus „Let's Dance“ spielt im neuen Film „Inga Lindström: Rezept für die Liebe“. Welche Rolle er übernimmt und was über seine Karriere bekannt ist.

von Johanna Richter
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Massimo Sinató aus „Let's Dance“ spielt im neuen Film „Inga Lindström: Rezept für die Liebe“. Welche Rolle er übernimmt und was über seine Karriere bekannt ist.

Massimo Sinató, der dem deutschen Fernsehpublikum seit vielen Jahren als Profitänzer bei „Let’s Dance“ bekannt ist, zeigt sich in einer anderen Rolle. Im Film „Inga Lindström: Rezept für die Liebe“ spielt er den Tanzlehrer Kian. Für Sinató ist es eine weitere Gelegenheit, sich als Schauspieler zu präsentieren. Ganz von seinem gewohnten Metier entfernen muss er sich dabei allerdings nicht: Auch seine Filmfigur ist eng mit dem Tanzen verbunden. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu joyn.

Wen spielt Massimo Sinató bei „Inga Lindström“?

Kian arbeitet in der Handlung als Tanzlehrer. In der Tanzschule begegnet er Frederike, gespielt von Julia Bremermann. Nach einem Streit mit ihrem Ehemann Gunnar erscheint sie allein zum Unterricht.

Aus der Begegnung entwickelt sich schnell mehr. Der deutlich jüngere Kian zeigt offen Interesse an Frederike und beginnt, um sie zu werben. Seine Annäherungsversuche werden damit zu einer zusätzlichen Belastungsprobe für eine Ehe, die ohnehin bereits in einer schwierigen Phase steckt.

Die Rolle verbindet somit Sinatós langjährige Erfahrung als Tänzer mit seiner Arbeit vor der Filmkamera. Statt eine Figur zu verkörpern, die mit seinem bisherigen Berufsleben nichts zu tun hat, kann er einen Teil seiner eigenen Expertise unmittelbar in die Rolle einbringen.

Worum geht es in „Inga Lindström: Rezept für die Liebe“?

Im Mittelpunkt des Films steht Sofia, gespielt von Sogol Faghani. Sie kehrt in ihre Heimatstadt zurück, weil sie dort ihr Haus verkaufen möchte. Nach ihrer Ankunft stellt sie jedoch fest, dass die Situation komplizierter ist als erwartet.

In dem Haus trifft Sofia auf unerwartete Bewohner. Der bekannte Koch Jonas, gespielt von Carl Schaper, ist dort gemeinsam mit seiner Tochter Lilli eingezogen. Jonas arbeitet an einem Menü für ein bevorstehendes Bankett, doch die Rückkehr der Hauseigentümerin bringt die bisherigen Pläne durcheinander.

Parallel dazu entwickelt sich die Geschichte um Frederike und ihre Eheprobleme. Das Auftauchen von Kian sorgt für zusätzliche romantische Spannungen und macht Massimo Sinató zu einem Teil einer der Liebesgeschichten des Films.

Wie Massimo Sinató zum „Let’s Dance“-Star wurde

Massimo Sinatós Fernsehkarriere ist eng mit „Let’s Dance“ verbunden. Lange bevor er einem Millionenpublikum bekannt wurde, hatte er sich allerdings bereits im professionellen Tanzsport einen Namen gemacht. Mehrfach erzielte er bei bedeutenden Wettbewerben Spitzenplatzierungen und stand dreimal im Finale der Deutschen Meisterschaft.

2008 erreichte Sinató bei der Deutschen Meisterschaft den zweiten Platz und gewann bei der Mitteleuropäischen Meisterschaft Bronze. Ein Jahr später folgte der Sieg bei einem Weltranglistenturnier in Barcelona.

Der Durchbruch im Fernsehen gelang ihm 2010. Damals trat Sinató erstmals als Profitänzer bei „Let’s Dance“ an. Sein Debüt verlief erfolgreich: Gemeinsam mit Schauspielerin Sophia Thomalla gewann er direkt seine erste Staffel.

Seitdem entwickelte sich Massimo Sinató bei „Let’s Dance“ zu einem der bekanntesten Profis der RTL-Show. 2026 absolvierte er bereits seine 17. Staffel als Profitänzer.

Sinató arbeitete nicht nur für „Let’s Dance“

Sinatós Fernsehkarriere beschränkt sich nicht auf seine Auftritte auf dem Tanzparkett. Auch hinter den Kulissen verschiedener Unterhaltungsproduktionen war er tätig.

Unter anderem arbeitete er als Choreograf bei „Deutschland sucht den Superstar“. Darüber hinaus war er als Creative Director und Choreograf an der „Let’s Dance“-Tour beteiligt.

Erste Erfahrungen als Schauspieler sammelte Sinató ebenfalls schon vor seinem Auftritt bei „Inga Lindström“. 2019 übernahm er eine kleinere Rolle in der ZDF-Krimiserie „Heldt“. Sein Engagement in „Inga Lindström: Rezept für die Liebe“ setzt damit seine bisherigen Ausflüge in die Schauspielerei fort.

Wie „Let’s Dance“ Massimo Sinatós Privatleben veränderte

„Let’s Dance“ spielte nicht nur für Sinatós Karriere eine entscheidende Rolle. In der Sendung lernte er auch seine spätere Ehefrau Rebecca Mir kennen.

2012 wurde das Model und die Moderatorin seine Tanzpartnerin in der Show. Gemeinsam erreichten sie das Finale und belegten den zweiten Platz. Noch im selben Jahr machten Sinató und Mir ihre Beziehung öffentlich.

Am 27. Juni 2015 heiratete das Paar auf Sizilien. Im April 2021 wurden die beiden Eltern eines Sohnes. In dieser Zeit legte Sinató eine Pause bei „Let’s Dance“ ein, um die Geburt seines Kindes und die erste gemeinsame Zeit als Familie nicht zu verpassen.

Obwohl Rebecca Mir und Massimo Sinató gelegentlich Einblicke in ihr Familienleben geben, halten sie ihren Sohn weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Sinató bezeichnete seine Familie bereits mehrfach als zentrale Priorität und sprach darüber, wie wichtig ihm Werte wie Zusammenhalt, Dankbarkeit und Bescheidenheit bei der Erziehung sind.

Massimo Sinató tanzt seit seiner Kindheit

Massimo Sinató wurde am 2. Dezember 1980 in Mannheim geboren. Sein Vater ist Italiener, seine Mutter Deutsche. Seine Leidenschaft für das Tanzen entdeckte er bereits als Kind.

Mit zehn Jahren begann er mit Standard- und lateinamerikanischen Tänzen und nahm zusätzlich Ballettunterricht. Ab 1992 trat Sinató regelmäßig bei Amateurturnieren an und entwickelte seine Fähigkeiten in den folgenden Jahren kontinuierlich weiter.

Dabei konzentrierte er sich nicht ausschließlich auf seine Tanzkarriere. Von 2001 bis 2004 studierte er Englisch und Geschichte an der Universität Mannheim. Gleichzeitig setzte er seine künstlerische Ausbildung fort. Unter anderem verbrachte er Zeit in Amsterdam, wo er sich sowohl im Tanz als auch in der Schauspielerei weiterbildete.

Diese Erfahrungen kann er nun bei seinem neuen ZDF-Projekt miteinander verbinden. Im neuen „Inga Lindström“-Film treffen damit zwei Bereiche seiner bisherigen Karriere aufeinander: Tanz und Schauspiel.

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