Startseite FinanzenDie Inflation in den USA stieg im Mai auf 4,2 Prozent. Höhere Energiepreise nach dem Konflikt mit dem Iran erhöhen den Druck auf die US-Wirtschaft.

Die Inflation in den USA stieg im Mai auf 4,2 Prozent. Höhere Energiepreise nach dem Konflikt mit dem Iran erhöhen den Druck auf die US-Wirtschaft.

von Johanna Richter
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Die Inflation in den USA stieg im Mai auf 4,2 Prozent. Höhere Energiepreise nach dem Konflikt mit dem Iran erhöhen den Druck auf die US-Wirtschaft.

In den Vereinigten Staaten hat sich die Inflation vor dem Hintergrund steigender Energiepreise deutlich beschleunigt. Nach Angaben des US-Arbeitsministeriums lagen die Verbraucherpreise im Mai um 4,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu sueddeutsche.

Damit fiel die Teuerungsrate höher aus als im April, als sie 3,8 Prozent betrug. Zum Vergleich: Im März lag die Inflation bei 3,3 Prozent, im Februar noch bei 2,4 Prozent. Von Reuters befragte Ökonomen hatten für Mai ebenfalls einen Anstieg auf 4,2 Prozent erwartet.

Auch die Kerninflation ist gestiegen

Die Kerninflation, bei der die oft schwankenden Preise für Energie und Lebensmittel ausgeklammert werden, erhöhte sich im Mai auf 2,9 Prozent. Im April hatte dieser Wert noch bei 2,8 Prozent gelegen.

Dieser Indikator gilt als wichtiger Maßstab für die langfristige Preisentwicklung und wird von der US-Notenbank besonders genau beobachtet. Die Entwicklung der Kerninflation spielt eine zentrale Rolle bei geldpolitischen Entscheidungen.

US-Notenbank hält Leitzins unverändert

Angesichts des zunehmenden Inflationsdrucks beließ die Federal Reserve ihren Leitzins zuletzt unverändert in einer Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent.

Marktbeobachter gehen davon aus, dass die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts mit dem Iran sowie die höheren Energiepreise die Chancen auf eine baldige Zinssenkung deutlich verringern.

Präsident Trump fordert weiterhin niedrigere Zinsen

US-Präsident Donald Trump hat sich in den vergangenen Monaten mehrfach für eine Senkung der Leitzinsen ausgesprochen. Inzwischen steht Kevin Warsh an der Spitze der Federal Reserve, der als enger Vertrauter des Präsidenten gilt.

Die weitere Geldpolitik der US-Notenbank dürfte maßgeblich davon abhängen, wie sich die Inflation entwickelt, wie sich die Energiemärkte verhalten und welche wirtschaftlichen Auswirkungen die geopolitischen Spannungen in den kommenden Monaten haben.

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