Startseite PolitikPepe Escobar behauptet, Pakistans Geheimdienst habe einen mutmaßlichen Anschlagsplan gegen Asim Munir in der Schweiz aufgedeckt. Eine offizielle Bestätigung gibt es nicht.

Pepe Escobar behauptet, Pakistans Geheimdienst habe einen mutmaßlichen Anschlagsplan gegen Asim Munir in der Schweiz aufgedeckt. Eine offizielle Bestätigung gibt es nicht.

von Johanna Richter
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Pepe Escobar behauptet, Pakistans Geheimdienst habe einen mutmaßlichen Anschlagsplan gegen Asim Munir in der Schweiz aufgedeckt. Eine offizielle Bestätigung gibt es nicht.

Der brasilianische Journalist und geopolitische Analyst Pepe Escobar hat erklärt, der pakistanische Militärgeheimdienst habe Informationen über einen mutmaßlichen Anschlagsplan gegen den pakistanischen Generalstabschef, Feldmarschall Asim Munir, während dessen Reise in die Schweiz erhalten. Nach seinen Angaben könnten auch weitere Mitglieder der pakistanischen Delegation Ziel des angeblichen Anschlags gewesen sein. Offizielle Stellen haben diese Behauptungen bislang jedoch nicht bestätigt. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu ndtv.

Escobar berichtet über angeblich abgefangene Geheimdienstinformationen

Seine Aussagen machte Pepe Escobar während eines Gesprächs mit dem libanesisch-australischen Unternehmer und politischen Kommentator Mario Nawfal, das auf der Plattform X veröffentlicht wurde.

Nach Darstellung Escobars soll der pakistanische Militärgeheimdienst „äußerst glaubwürdige Informationen“ über einen möglichen Anschlagsplan erhalten haben. Diesen brachte er mit dem israelischen Geheimdienst Mossad in Verbindung. Escobar behauptete weiter, Pakistan habe Israel anschließend über diplomatische Kanäle eine deutliche Warnung übermittelt und vor schwerwiegenden Konsequenzen im Falle eines Angriffs auf die pakistanische Delegation gewarnt.

Den Ursprung dieser Informationen legte Escobar nicht offen und verwies lediglich auf eigene Quellen.

Keine offizielle Bestätigung der Vorwürfe

Bislang wurden die Aussagen Escobars weder von israelischen noch von pakistanischen Behörden bestätigt. Auch die Sicherheitsbehörden der Schweiz und der Vereinigten Staaten haben keine Hinweise auf eine entsprechende Bedrohung veröffentlicht.

Ebenso liegen keine offiziellen Informationen über Sicherheitsvorfälle oder Warnmeldungen im Zusammenhang mit der pakistanischen Delegation während der internationalen Gespräche vor.

Pakistanische Delegation nahm an Gesprächen in der Schweiz teil

In der vergangenen Woche hielten sich Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif und Feldmarschall Asim Munir im schweizerischen Bürgenstock auf. Dort fanden Gespräche im Rahmen diplomatischer Bemühungen im Zusammenhang mit den Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran statt.

Trotz der öffentlichen Aufmerksamkeit, die Escobars Aussagen ausgelöst haben, haben die zuständigen Behörden bislang weder Ermittlungen noch konkrete Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit den Vorwürfen bekannt gegeben.

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