Startseite PolitikNach dem Rücktritt von Jens Spahn plant Friedrich Merz Personalwechsel in Regierung, Kanzleramt und CDU. Diese Kandidaten gelten als gesetzt.

Nach dem Rücktritt von Jens Spahn plant Friedrich Merz Personalwechsel in Regierung, Kanzleramt und CDU. Diese Kandidaten gelten als gesetzt.

von Johanna Richter
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Nach dem Rücktritt von Jens Spahn plant Friedrich Merz Personalwechsel in Regierung, Kanzleramt und CDU. Diese Kandidaten gelten als gesetzt.

Bundeskanzler Friedrich Merz bereitet nach dem Rücktritt des Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn, ein umfangreiches Personalpaket vor. Nach Angaben aus Fraktionskreisen könnten die Veränderungen die Bundesregierung, das Kanzleramt und die Führung der Christlich Demokratischen Union betreffen. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu Нandelsblatt.

Offiziell sind noch nicht alle Personalentscheidungen bestätigt. Es wird erwartet, dass Merz die neue Aufstellung am Morgen des 24. Juli öffentlich bekannt gibt.

Thorsten Frei könnte die CDU/CSU-Fraktion übernehmen

Eine der wichtigsten Entscheidungen dürfte der Wechsel von Kanzleramtschef Thorsten Frei an die Spitze der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sein.

Der Posten wurde nach dem Rücktritt von Jens Spahn frei. Freis Ernennung gilt bereits als zentrales Element der von Merz vorbereiteten Personalrochade.

Sollte seine Personalie endgültig bestätigt werden, würde Frei künftig die Arbeit der Abgeordneten von CDU und CSU im Bundestag koordinieren.

Nina Warken könnte ins Kanzleramt wechseln

Den bisherigen Posten von Thorsten Frei im Bundeskanzleramt könnte nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur die amtierende Bundesgesundheitsministerin Nina Warken übernehmen.

In dieser Funktion wäre sie für die Koordinierung der Regierungsarbeit und die Abstimmung zwischen den Bundesministerien zuständig. Der Chef beziehungsweise die Chefin des Kanzleramts spielt zudem eine zentrale Rolle bei der Vorbereitung von Kabinettssitzungen und der Umsetzung der Entscheidungen des Bundeskanzlers.

Ein Wechsel Warkens würde zugleich den Posten an der Spitze des Bundesgesundheitsministeriums frei machen.

Carsten Linnemann gilt als Kandidat für das Gesundheitsministerium

Als neuer Bundesgesundheitsminister wird CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann gehandelt.

Nach Angaben aus der Bundestagsfraktion könnte er Nina Warken im Ministerium nachfolgen. Eine offizielle Bestätigung seiner Ernennung lag am Abend des 23. Juli zunächst nicht vor.

Linnemanns Wechsel in die Bundesregierung würde zugleich weitere Veränderungen an der Spitze der CDU auslösen.

Franziska Hoppermann könnte CDU-Generalsekretärin werden

Den Posten des CDU-Generalsekretärs könnte nach einem möglichen Wechsel Linnemanns in die Bundesregierung die bisherige Bundesschatzmeisterin der Partei, Franziska Hoppermann, übernehmen.

In dieser Funktion wäre sie für die organisatorische Arbeit der Partei, die Vorbereitung von Wahlkämpfen und die Koordinierung zwischen der Bundesführung und den Landesverbänden zuständig.

Ihre Ernennung wäre eine der wichtigsten Veränderungen innerhalb der CDU-Führung im Zuge des neuen Personalpakets.

Philipp Amthor könnte eine neue Aufgabe im Kanzleramt erhalten

Eine weitere Personalentscheidung betrifft den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales, Philipp Amthor.

Nach Informationen der dpa könnte er ins Bundeskanzleramt wechseln und dort Michael Meister als Staatsminister für die Beziehungen zu den Bundesländern ablösen.

In dieser Funktion würde Amthor die Kontakte der Bundesregierung zu den Landesregierungen koordinieren und an Entscheidungen mitwirken, die zwischen Bund und Ländern abgestimmt werden müssen.

Offizielle Bekanntgabe für Freitag erwartet

Bis zum Abend des 23. Juli waren noch nicht alle Personalentscheidungen offiziell bestätigt.

Aus dem Umfeld des Bundeskanzlers hieß es, Friedrich Merz werde die Ernennungen bekannt geben, sobald die internen Beratungen abgeschlossen und alle offenen Fragen geklärt seien.

Die Vorstellung des neuen Personalpakets wird für den Morgen des 24. Juli erwartet.

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