Startseite WirtschaftLidl ruft die Freshona Beerenmischung wegen möglicher Noroviren zurück. Betroffene Chargen, Mindesthaltbarkeit und Rückgabe ohne Kassenbon.

Lidl ruft die Freshona Beerenmischung wegen möglicher Noroviren zurück. Betroffene Chargen, Mindesthaltbarkeit und Rückgabe ohne Kassenbon.

von Johanna Richter
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Lidl ruft die Freshona Beerenmischung wegen möglicher Noroviren zurück. Betroffene Chargen, Mindesthaltbarkeit und Rückgabe ohne Kassenbon.

Die deutsche Discounterkette Lidl hat den Rückruf bestimmter Chargen einer tiefgekühlten Bio-Beerenmischung der Marke Freshona angekündigt. Grund ist eine mögliche Belastung mit Noroviren, die akute Magen-Darm-Erkrankungen auslösen können. Verbraucher werden aufgefordert, das Mindesthaltbarkeitsdatum und die Chargennummer auf der Verpackung zu überprüfen. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu zeit.

Welches Produkt ist vom Rückruf betroffen?

Der Rückruf wurde von der Jütro Tiefkühlkost GmbH & Co. KG veranlasst. Das Unternehmen produziert die tiefgekühlte Beerenmischung für Lidl unter der Handelsmarke Freshona.

Betroffen ist folgendes Produkt:

  • Produktname: Freshona Bio Beerenmischung, erntefrisch tiefgefroren;
  • Produktart: tiefgekühlte Bio-Beerenmischung;
  • Packungsgröße: 300 Gramm;
  • Mindesthaltbarkeitsdaten: 17. April 2028 und 18. April 2028;
  • Chargennummern: L180426H3, L180426L3, L190426L3 und L190426N3.

Nach Angaben des Herstellers kann nicht ausgeschlossen werden, dass die genannten Chargen Noroviren enthalten. Aufgrund des möglichen Gesundheitsrisikos sollen Verbraucher die Beeren aus den betroffenen Packungen nicht verzehren.

Andere Tiefkühlprodukte des Herstellers Jütro sowie weitere Artikel der Marke Freshona sind von diesem Rückruf nicht betroffen.

In welchen Regionen wurde die Beerenmischung verkauft?

Nach den vorliegenden Angaben wurde die zurückgerufene Beerenmischung in Lidl-Filialen in fast ganz Deutschland angeboten.

Das Produkt war in allen Bundesländern erhältlich, mit Ausnahme von Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein. Kunden, die nicht mehr wissen, in welcher Filiale sie die Packung gekauft haben, sollten sich am Mindesthaltbarkeitsdatum und an der Chargennummer orientieren.

Auch bereits geöffnete Packungen dürfen nicht probiert oder für Desserts, Getränke, Smoothies oder andere Speisen verwendet werden.

So können Kunden das Produkt bei Lidl zurückgeben

Verbraucher können das zurückgerufene Produkt in jeder Lidl-Filiale zurückgeben. Der Kaufpreis wird vollständig erstattet. Ein Kassenbon ist dafür nicht erforderlich.

Die Rückgabe ist unabhängig davon möglich, in welcher Filiale die Beerenmischung gekauft wurde. Die Regelung gilt ausschließlich für Packungen mit den genannten Mindesthaltbarkeitsdaten und Chargennummern.

Der Hersteller und Lidl rufen Verbraucher dazu auf, die Warnung ernst zu nehmen und das Produkt auch nach dem Auftauen nicht zu verzehren.

Warum Noroviren gefährlich sein können

Noroviren gehören zu den häufigsten Auslösern akuter Magen-Darm-Infektionen. Die Erkrankung beginnt meist plötzlich und kann mit starker Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen einhergehen.

Durch Erbrechen und Durchfall kann der Körper innerhalb kurzer Zeit erhebliche Mengen an Flüssigkeit und Mineralstoffen verlieren. Besonders gefährlich kann eine Dehydrierung für Säuglinge, kleine Kinder, Schwangere, ältere Menschen und Personen mit chronischen Erkrankungen sein.

Wer bereits Beeren aus einer der zurückgerufenen Chargen gegessen hat und Symptome einer akuten Magen-Darm-Infektion entwickelt, sollte ärztlichen Rat einholen. Bei starker Schwäche, anhaltendem Erbrechen oder Anzeichen von Flüssigkeitsmangel sollte die medizinische Abklärung nicht aufgeschoben werden.

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