Der frühere Bürgermeister der bayerischen Gemeinde Aschheim, Thomas Glashauser, ist bei einem Unfall während landwirtschaftlicher Arbeiten ums Leben gekommen. Der 51-Jährige erlitt bei der Kartoffelernte in Kirchheim bei München schwere Verletzungen und starb später im Krankenhaus. Die Gemeinde Aschheim bestätigte seinen Tod am 30. September. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu br.24.
Was über den tödlichen Unfall von Thomas Glashauser bekannt ist
Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 29. September, gegen 18 Uhr in Kirchheim im Landkreis München. Glashauser befand sich zusammen mit weiteren Personen auf einer landwirtschaftlichen Erntemaschine. Das Gerät wurde von einem Traktor gezogen, den ein 44-jähriger Mann steuerte.
Nach bisherigen Erkenntnissen stürzte der 51-Jährige während der Fahrt aus bislang ungeklärter Ursache von der Erntemaschine und geriet unter das Fahrzeug. Dabei erlitt er lebensgefährliche Verletzungen.
Rettungskräfte leiteten noch am Unfallort Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Anschließend wurde Glashauser mit einem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik gebracht. Dort erlag er seinen schweren Verletzungen.
Die genaue Ursache und der Ablauf des Unfalls werden untersucht. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.
Gemeinde Aschheim bestätigt Tod des ehemaligen Bürgermeisters
Die Gemeinde Aschheim bestätigte den Tod von Thomas Glashauser. Sein Nachfolger im Amt des Ersten Bürgermeisters, Florian Meier, erklärte, die Gemeindeverwaltung habe am Morgen des 30. September von dem Unglück erfahren.
Meier hatte über viele Jahre gemeinsam mit Glashauser in der Kommunalpolitik gearbeitet und ihn während verschiedener Phasen seiner politischen Tätigkeit begleitet. In Aschheim löste die Nachricht vom plötzlichen Tod des ehemaligen Bürgermeisters große Betroffenheit aus.
Auch der örtliche CSU-Verband bestätigte den Tod des früheren Rathauschefs.
Welche Projekte mit Thomas Glashausers Amtszeit verbunden sind
Glashauser gehörte der CSU an und war über viele Jahre in der Kommunalpolitik aktiv. 2014 wurde er zum Bürgermeister von Aschheim gewählt. Bereits im ersten Wahlgang konnte er die notwendige Mehrheit erreichen. Bei der Kommunalwahl 2020 wurde er für eine zweite Amtszeit bestätigt.
Während seiner Amtszeit wurden mehrere größere kommunale Projekte auf den Weg gebracht. Dazu gehörten unter anderem Entscheidungen rund um den Bau eines Gymnasiums und eines Schulschwimmbads in Aschheim.
Später beendete Glashauser seine Tätigkeit als Bürgermeister. 2024 trat er aus gesundheitlichen Gründen endgültig in den Ruhestand. Danach zog er sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück.
Zwei Kommunalpolitiker in Oberbayern an einem Abend gestorben
Der Tod Glashausers war bereits der zweite unerwartete Todesfall eines bekannten Kommunalpolitikers in Oberbayern am Abend des 29. September.
Am selben Tag starb auch der 57-jährige Grafinger Bürgermeister Christian Bauer. Während einer Sitzung eines Ausschusses des Grafinger Stadtrats war er zusammengebrochen.
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