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Flydubai-Flug nach Tel Aviv wird nach einem schweren Zwischenfall im Cockpit nach Saudi-Arabien umgeleitet. Passagiere und Piloten greifen ein.

von Johanna Richter
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Flydubai-Flug nach Tel Aviv wird nach einem schweren Zwischenfall im Cockpit nach Saudi-Arabien umgeleitet. Passagiere und Piloten greifen ein.

Ein Flydubai-Flug von Dubai nach Tel Aviv musste am 30. September 2026 außerplanmäßig in Saudi-Arabien landen. Während des Fluges kam es im Cockpit zu einem schweren Zwischenfall, bei dem der Kapitän verletzt wurde. Nach den bislang bekannt gewordenen Angaben soll der Co-Pilot den Kapitän mit einem Messer angegriffen haben. Passagiere sowie mehrere nicht im Dienst befindliche Piloten griffen ein und halfen, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Dies berichtet die Webseite das-unternehmer-wissen mit einem Link zu Israel Hayom.

Angriff im Cockpit während des Fluges nach Tel Aviv

Der Vorfall ereignete sich während eines regulären Flydubai-Fluges von Dubai nach Tel Aviv. An Bord befanden sich mehr als 170 Passagiere.

Nach den bisher vorliegenden Informationen kam es im Cockpit zunächst zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Kapitän und dem Co-Piloten. Im Verlauf des Konflikts soll der Co-Pilot den Kapitän mit einem Messer verletzt haben.

Kurz darauf verlor das Flugzeug deutlich an Höhe. Für die Menschen in der Kabine war zu diesem Zeitpunkt nicht erkennbar, was im Cockpit geschah. Der unerwartete Sinkflug sorgte unter den Passagieren für Unruhe.

Passagiere und Piloten außer Dienst greifen ein

Trotz seiner Verletzungen soll es dem Kapitän gelungen sein, die Tür zum Cockpit zu öffnen. Dadurch konnten weitere Personen an Bord in die Situation eingreifen.

Mehrere Passagiere halfen dabei, den mutmaßlichen Angreifer unter Kontrolle zu bringen. Eine wichtige Rolle spielten zudem Piloten, die sich als Passagiere an Bord befanden und während des Fluges nicht zum eingesetzten Cockpit-Team gehörten.

Sie unterstützten nach dem Zwischenfall bei der Stabilisierung der Situation und bei den weiteren Maßnahmen im Cockpit.

Maschine wird nach Saudi-Arabien umgeleitet

Nach dem Zwischenfall konnte der Flug nicht wie vorgesehen nach Tel Aviv fortgesetzt werden. Die Besatzung leitete die Maschine nach Saudi-Arabien um.

Zuvor wurden entsprechende Notfallsignale übermittelt. Das Flugzeug verließ daraufhin seine ursprüngliche Route und steuerte einen Flughafen in Saudi-Arabien an.

Die Maschine landete dort sicher. Die Passagiere konnten das Flugzeug anschließend verlassen. Verletzte Personen wurden medizinisch versorgt.

Behörden untersuchen möglichen vorsätzlichen Absturzversuch

Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht nun die Frage, was genau im Cockpit geschah und welches Motiv hinter dem Angriff gestanden haben könnte.

Untersucht wird insbesondere der Verdacht, dass der Co-Pilot nach dem Angriff auf den Kapitän versucht haben könnte, das Flugzeug gezielt in einen gefährlichen Sinkflug zu bringen. Eine abschließende Klärung der Hintergründe lag zunächst nicht vor.

Der Co-Pilot soll aus Oman stammen. Nach der außerplanmäßigen Landung wurden Ermittlungen zu seinem Verhalten und zum Ablauf des Zwischenfalls eingeleitet.

Ermittlungen betreffen auch Sicherheitsabläufe

Neben dem unmittelbaren Geschehen im Cockpit dürften die Ermittler die Sicherheitsabläufe vor und während des Fluges untersuchen. Dazu gehört insbesondere die Frage, wie eine Stichwaffe an Bord beziehungsweise in den Cockpitbereich gelangen konnte.

Geklärt werden muss außerdem, wann der Konflikt zwischen den beiden Piloten begann, wie lange die Auseinandersetzung dauerte und welche Flugmanöver während dieser Zeit durchgeführt wurden.

Nach der Landung in Saudi-Arabien mussten die Passagiere zunächst vor Ort bleiben. Parallel dazu wurde die weitere Beförderung der ursprünglich nach Tel Aviv reisenden Passagiere organisiert.

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